Beiträge vom: Juni, 2007


Autor: I´ve no phone

„Das iPhone wird nicht die globale Erwärmung stoppen. Und es wird auch nicht dem Nahen Osten den Frieden bringen“, schrieb Ellen Lee im San Francisco Chronicle. Seit Dienstag campen Freaks vor Applestores, um eins der ersten iPhones zu bekommen.

Bemerkenswert ist der Imagewandel, den Apple seit dem iPod erlebt. Vor einigen Jahren waren “Macs” lediglich Arbeitsgeräte mit stylischem Design für coole Werbeleute. Mit dem iPod hat Apple einen völlig neuen Markt beschritten - und das sehr erfolgreich.

Apple ist dadurch zu den bekanntesten und bestbewertesten Marken geworden, wodurch die gesamte Produktrange von Apple profitiert. Dank gutem und gezieltem Productplacement kaufen plötzlich Menschen einen “Mac”, ohne jemals etwas von OSX gehört zu haben. Der iPod hat Apple extrem nach vorn gepusht und gleiches kann man vom iPhone erwarten.

So einen Hype gab es wahrscheinlich das letzte Mal bei der Einführung von Windows 95. Apple befindet sich aktuell ganz klar auf der Siegerstrasse.

Weitere Infos und News zum iPhone auf handy-news.blog



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Autor: I´ve no phone

Viel drin für viel Geld oder doch mehr Schein als Sein ?

Heute fällt in den USA der Startschuss für den Verkauf der ersten iPhones. Bereits seit Dienstag haben schon Einige vor den Applestores gecampt, um ja die ersten Exemplare zu ergattern. Jetzt stellt sich die Frage, ob der Hype gerechtfertigt ist, oder ob es nur ein großer Marketinggag ist. Ich hab einen Testbericht bei krone.at gelesen, dessen Ergebnis, naja, sagen wir mal, unzureichend ausgefallen ist. Ok, jetzt mögen manche vielleicht sagen, dass die Österreicher eh keine Ahnung haben. Den Test haben aber Technikjournalisten der NewYork Times, Wall Street Journal und der Washington Post durchgeführt.

Zuerst das Negative:

  • iPhone kann keine Videos aufzeichnen
  • iPhone hat nur eine Kamera mit 2 Megapixel
  • iPhone hat kein UMTS
  • iPhone kann die Speicherkapazität nicht erweitern
  • iPhone kann die iPod-Songs nicht als Klingeltöne benutzt.

Und jetzt das Positive:

  • iPhone - Bedienung einzigartig und zukunftsweisend
  • Klangqualität
  • iPod-Features und Blätterfunktion
  • Synchronisation mit Dateien aus Windows

Die Bedienung vom iPhone ist auf jeden Fall einzigartig und zukunftsweisend. Auf den berührungsempfindlichen Display scrollt man mit Wischbewegungen nach unten, zur Seite oder nach oben, oder zieht Bilder mit zwei Fingern, ähnlich wie mit der Maus am Computer, an den Ecken größer oder kleiner. Dreht man das iPhone in die Horizontale, wird das Display zum Querformat. Wie schnell und reibungslos das Kippen funktioniert, wurde nicht erwähnt.

iphone.jpg

Es ist nur eine physische Taste an der Oberfläche des Handys vorhanden. Drei weitere Tasten (Hold und On/Off-Knopf, Lautstärke und Mute) sind an den Kanten. Sieht schick aus, ist aber dadurch etwas umständlich. Der Zugang zu den insgesamt 16 Funktionen des iPhones wird dadurch etwas langatmig und umständlich, hier wären mehr Tasten hilfreich.

Wie oben schon erwähnt, ist wohl das größte Manko das fehlende UMTS. Der integrierte Safaribrowser soll aber, ähnlich wie auf einen “Mac”, super funktionieren. Die E-Mail-Unterstützung soll ebenfalls reibungslos klappen. Das integrierte Google-Maps mit GPRS-Ortung ist eine gute Idee, aus Mangel an echtem GPS aber keine wirkliche Navigationshilfe. Die von OSX bekannten Programme und Widgets funktionieren größtenteils super, aber eben nur dann, wenn man sich mit dem iPhone ins WLAN einloggt. Ist man auf GPRS oder EDGE-Verbindung angewiesen, vergeht der Spass.

Das iPhone unterstützt nur die Videoformate, die bei iTunes verwendet werden. Ein weiteres Problem macht Microsoft Office, Word- und Exeldateien lassen sich im iPhone öffnen, aber nicht bearbeiten.

Überragend funktionieren die iPod-Features und die aus iTunes bekannte Blätterfunktion. Die Klangqualität ist mit dem iPod identisch, um so unverständlicher, dass man die Songs nicht als Klingelton verwenden kann. Mit dem Akku kann  man bis zu 8 Stunden telefonieren und bis zu 250 Stunden im StandBy-Modus bleiben.

In den USA wird das iPhone nur mit dem Mobilfunkanbieter AT&T verkauft, der nur drei Tarifpakete im Angebot hat, bei denen der Hype ums iPhone im Preis berücksichtigt wurde. So kosten die Tarife 44,60 €, 59,50 € und 74,39 € pro Monat. Man hat aber auch in den Paketen auch noch verschiedene Vergünstigungen. Angemeldet wird das Iphone zuhause und nicht mehr im Laden.

Nach Europa soll das iPhone erst zum Ende 2007 kommen - pünklich zum Weihnachsgeschäft. Bis dahin hat Apple noch Zeit das iPhone zu überarbeiten, es mit UMTS auszustatten und noch einige andere Babykrankheiten zu beseitigen.    [...mehr]



Autor: I´ve no phone

Apple hat angekündigt, dass iPhone Kunden ihre iPhones bequem zuhause aktivieren können. Kein langes Anstehen im Laden, kein Preisgeben persönlicher Daten an die Angestellten, die im besten Fall alles dreimal laut wiederholen, so dass jeder weiß. wo man wohnt, wie alt man ist und wie man heißt. “Users will be able to activate their new iPhone in the comfort and privacy of their own home or office, without having to wait in a store while their phone is activated,” sagt Apple chief executive Steve Jobs. “There are tens of millions of people in the US who already know how to sync their
iPods with iTunes, and syncing their new iPhone with iTunes works the same way.”

Die Aktivierung vom iPhone ist ganz einfach. Das iPhone an den Computer anschliessen (egal ob Mac oder PC) und die iTune-Software erkennt das iPhone, reagiert sofort und führt die Aktivierung Schritt für Schritt durch. Der Clou dabei ist die Synchronisierung. Man kann mit iTunes das iPhone mit dem alten Telefon synchronisieren und hat auf einen Schlag sämtliche Daten und Telefonnummern aus dem alten Handy.

Hier hab ich nochmal eine bildliche Beschreibung wie man das iPhone aktiviert.



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Autor: I´ve no phone

Das iPhone ist wahrscheinlich das heißeste Gerät, dass in diesem Jahr in Amerika auf den Markt kommt (genau gesagt ab morgen). Es wird in Amerika entwickelt und ist voll mit europäischer Technik. Das iPhone von Apple ist Handy, iPod, E-Mail-Client, Webbrowser, Kamera und Organiser in Einem.

Apple will bis Ende 2008 rund 10 Mio. iPhones verkauft haben. Die Technologien und Bauteile, die im iPhone verbaut sind, kommen größtenteils aus Europa. Aber durch eine Verschwiegenheitserklärung zwischen Apple und seinen potentiellen Zulieferern ist es nicht eindeutig zu klären, von wem die Bauteile entwickelt werden. Es kann nur spekuliert werden.

So wird beispielsweise vermutet, dass der Bluetooth-Spezialist CSR aus Cambridge die Bluetotooth-Chips baut. CRS baut die Chips auch für die Apple Laptops. ARM Holdings, ebenfalls aus Cambridge könnte weitere Microprozessoren für das iPhone liefern. Sogar deutsche Unternehmen werden als Zulieferer für Apple vermutet. Die Touchscreen werden wohl von Balda produziert und Infineon soll Chips für Daten und Kommunikation entwickeln. STMicroelectronics stellt angeblich zwei der drei Berührungssensoren her.

Eigentlich kann es ja auch egal sein, von wem und von wo die Technik herkommt, wichtig für den Nutzer ist nur, dass sie funktioniert.

 

 

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