Beiträge vom: Juli, 2007
Jetzt gibt es die ersten Zubehörteile für’s iPhone. Nachdem bereits das empfindliche Touchscreen mit einer Schutzhülle für das iPhone geschützt ist, ist es für Apple an der Zeit, ein Headset zu präsentieren.
Gemäß “Appleinsider” soll in den USA das neue Zubehör 129 US-Dollar kosten. Im Lieferumfang ist auch noch eine Ladestation für Headset und iPhone enthalten.
Vor dem Erstgebrauch werden Headset und iPhone beide in die Ladestation gesteckt und schon sind beide miteinander verbunden und gepairt. Das bedeutet, dass das Headset mit dem iPhone synchronisiert ist und in Betrieb genommen werden kann. Die Anrufe werden dann über eine einzige Taste am Headset getätigt.
Apple verspricht den Kunden für das Headset bis zu 72 Stunden StandBy-Modus und sogar bis zu 5 1/2 Stunden am Stück sprechen zu können. Aber Ähnliches wurde auch beim Akku vom iPhone versprochen.
Weitere Infos und News zum Headset des iPhone auf macbug
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Für das iPhone gibt es jetzt eine Schutzhülle, die nicht nur ein schönes Design hat. Mit Griffrillen an den Seiten und einer Rückseite aus robustem Kunststoff, hat die Hülle auch Aussparungen für die Kamera und die einzelnen Anschlussbuchsen. Dazu kommt noch, dass der Touchscreen mit einer dünnen Folie geschützt wird, ohne dass jegliche Funktionen beeinträchtigt werden. Der Hersteller TuffWrapp verlangt für die Schutzhülle 19,95 US-Dollar. Nicht gerade wenig.
Verschiedene Marketingexperten sind sich einig, dass die Einführung des iPhones offenbar einzigartig ist und seines gleichen sucht.
Ville Heiskanen von Bloomberg zum Beispiel vergleicht die Werbekampangne des iPhones mit der Markteinführung vom Ford Mustang 1964 und mit Microsoft’s Windows 95. Andere sind davon überzeugt, dass es die erfolgreichste Werbekampangne der Welt sei. Zum einen liegt es am Gerät selber und zum anderen auch an der Kommunikationspolitik von Apple. Apple hatte nur stückchenweise Informationen zum iPhone an die Öffentlichkeit getragen, wodurch das Interesse immer größer wurde. Kein anderes technisches Gerät hatte so viel Berichterstattungen wie das iPhone. Apple’s Werbekampangne kostet rund 100 Mio. Us-Dollar. Verantwortlich dafür ist Media Arts Lab\TBWA aus Los Angeles.
Im Gegensatz zu ziemlich allen anderen Handys kann man beim iPhone weder die SIM-Card rausnehmen, noch den Akku wechseln. Kurz um, das iPhone lässt sich eigentlich nicht öffnen - eigentlich. Leute von Zdnet.com haben nach langem Anstehen ihr iPhone für 600 US-Dollar und einen zweijährigen Handyvertrag mit AT&T erhalten und im Interesse der Wissenschaft
das iPhone in seine Einzelteile zerlegt.
Allen iPhonefans wird wahrscheinlich der Atem stehen bleiben, aber es ist wahr: Es gibt Menschen, die sich ein iPhone für viel Geld kaufen, um es anschließend zu zerstören. [...mehr]
Es scheint so, als wird T-Mobile in Europa der Exklusivpartner von Apple für den Vertrieb des Mobiltelefons mit dem Apfel-Logo. Steve Jobs, der CEO von Apple, will in Europa wie auch schon in den USA nur mit einem Netzbetreiber exklusiv kooperieren. Er betrachte das iPhone als exklusives Handy, das auch so angeboten werden soll.
In den USA ist es AT&T und Europa wohl allem Anschein nach bald T-Mobile. Anbieter wie Orange, Hutchison und O2 scheinen schon aus dem Rennen um den Exklusivvertrag zu sein. Es sind wohl nur noch Vodafone und T-Mobile im Gespräch. Insider glauben, dass T-Mobile bessere Chancen als Vodafone hat. Begründet wird es mit den verschiedenen Musikportalen. Vodafone’s Musikportal Live! Portal scheint nicht kompatibel mit der iTunes-Software zu sein, das Portal von T-Mobile anscheinend schon.
Ende des Jahres, wahrscheinlich aber schon im Herbst will Apple mit dem iPhone in den europäischen Handymarkt einsteigen. Der Exklusivverkauf kann wohl in den USA erfolgreich sein, Experten glauben aber, dass diese Strategie in Europa nicht funktionieren wird. Der Markt sei in Europa viel zu zerstückelt. Mit T-Mobile hätte Apple sicherlich ein potenten Partner in Deutschland, aber in den anderen europäischen Ländern ist T-Mobile bei weiten nicht so verbreitet. Deshalb sollte Apple ruhig noch mehr Partner finden, so dass der ganze europäische Markt bedient werden kann. Schließlich soll das iPhone neben den iPods und den Macs dritte Kraft im Hause Apple werden.
Wirelesinfo.com hat den Akku vom iPhone auf Herz und Nieren getestet und Erstaunliches festgestellt.
Die Versprechen von Apple bezüglich der Akkuleistung können nicht eingehalten werden.
Mit dem iPhone soll man nach Apples Angaben bis zu 8 Stunden am Stück telefonieren können. Der Test beweist aber das Gegenteil. Laut Wirelessinfo.com muss der Akku bereits nach 4 Stunden Gesprächszeit aufgeladen werden. Somit hat das iPhone das Niveau des Treo-Smartphones 750. Das Nokia 95 hat zum Vergleich eine Gesprächsdauer von 5:45 Stunden. Die Musikwiedergabe soll beim iPhone ganze 24 Stunden anhalten - im Test ging das aber nur 9:42 Stunden, allerdings wurden im Test nur MP3s wiedergegeben, vielleicht hält der Akku länger, wenn ACC-Formate abgespielt werden. Im Internet kann man statt angegebene 6 Stunden nur 3:11 Stunden surfen. [...mehr]
Die Einführung des iPhones am Wochenende bescherte Apple einen unerwartet großen Erfolg. Es wurden am Wochenende bereits zwischen 500.000 und 700.000 iPhones in den Applestores verkauft. Der Verkauf startete am Freitagabend um 18.00 Uhr (jeweilige Ortszeit) und ging die ganze Nacht. Mehr als ein Drittel der 164 Applestores soll bereits schon in der Nacht zu Montag keine Ware auf Lager gehabt haben.
Die Erfolgsgeschichte des iPhones hängt jetzt aber davon ab, wie sich die Verkaufszahlen in den Jahren 2008 und 2009 entwickeln werden und wie gut sich das iPhone in Europa verkaufen lässt. Apple will 2009 nämlich ein Drittel aller Umsätze mit dem iPhone erzielen und deshalb muss das iPhone neben dem iPod und den Macintosh-Rechnern zum Hauptgeschäftszweig werden. Der Start ist zumindest schon mal geglückt. [...mehr]





