Beiträge vom: September, 2007
Bald ist es soweit und das heissersehnte iPhone wird auch in Deutschland an den Start gehen. Wie in den letzten Tagen zu lesen war, soll am 9. November 2007 die Markteinführung in Deutschland beginnen. Der deutsche Exklusivpartner ist Telekom.
T-Mobile will das iPhone für 399 Euro auf dem Markt anbieten. Sowohl Apple als auch T-Mobile hoffen auf eine langfristige Partnerschaft, deren Ziel vor allem die Bekanntmachung und die Verbreitung der mobilen Nutzung des Internets sein soll. Aber momentan gibt es noch kein UMTS für das iPhone - soviel zum Thema mobiles Internet.
Ob T-Mobile Anteile am erzielten Gewinn an Apple abtreten muss, ist noch ungewiss, aber wahrscheinlich. [...mehr]
In nur 74 Tagen hat Apple es geschafft, 1.000.000 iPhone zu verkaufen. Jobs verwies darauf, dass man zwei Jahre gebraucht hat, um 1 Mio. iPods zu verkaufen. An den ersten beiden Tagen, an denen das iPhone auf den amerikanischen Markt kam, wurden 270.000 iPhones verkauft, obwohl man dachte, es wären zwischen 500.000 und 700.000 iPhones, sind diese Verkaufszahlen einzigartig.
Dennoch waren einige Experten und Analysten davon ausgegangen, dass man in diesem Jahr sogar 5. Mio iPhones verkaufen würde. Diese Verkaufszahl wird Apple selbst mit der iPhone-Preissenkung kaum schaffen. Man sollte trotz des Apple-Hypes noch realistisch bleiben. Schließlich ist das iPhone kein Stück Butter, dass jeder braucht, sondern immer noch ein Handy, dass jetzt 399$ kostet. Somit sind meiner Meinung nach 1.Mio verkaufte iPhones ein Super-Anfang. Wenn der Verkauf nicht stagniert oder sogar zurückgeht, wird der Mobilfunkmarkt schneller erobert, als es der Konkurrenz lieb ist. [...mehr]
Apple hat den Preis für das iPhone von 599 US-Dollar auf 399 US-Dollar reduziert.
Des einen Freud, des anderen Leid.
Kunden, die sich ein iPhone zulegen wollen, können sich über den Preisnachlass freuen. Ärgerlich nur für diejenigen, die sich das iPhone schon gekauft haben. Für die iPhone-Pioniere dürfte dieser gewaltige Preisnachlass ein Schlag ins Gesicht sein.
Nachdem eine Welle der Empörung durch die USA ging, räumte Jobs persönlich in einer Mitteilung auf der firmeneigenen Homepage einen Fehler ein. Der Fehler sei nicht die Preissenkung, sondern er habe seiner Ansicht nach das Vertrauen der ersten iPhone-Kunden missbraucht.
Nachdem Jobs tausende E-Mails bekommen und gelesen hat, ist er zu dem Entschluss gekommen, dass alle Kunden, die bereits für 599$ ein iPhone gekauft haben, einen 100$ Warengutschein für sämtliche AppleStores bekommen. Damit hätte sie nur 100$ zuviel ausgegeben anstatt 200$ - immerhin.
In der Mitteilung schrieb Jobs: “Es gibt immer einen Wandel und eine Weiterentwicklung, und es wird immer jemand geben, der ein Produkt vor einem Stichtag kauft und so eine Preissenkung oder eine neue Version eines Betriebssystems verpasst oder was auch immer für eine Neuerung. So ist das eben mit der Technologie.” Damit ist die 100-Dollar-Preisdifferenz scheinbar gerechtfertigt.
Der Grund für die Preissenkung sei scheinbar der bisherige Verkaufserfolg des iPhones. Um diesen Start noch mehr zu pushen, müsse der Preis vom iPhone gesenkt werden. Ziel soll es sein, der aufkommenden Konkurrenz so wenig Kunden wie möglich zu überlassen.
Wie teuer das iPhone in Europa, speziell in Deutschland sein wird, ist noch unklar. Vielleicht sollte man aber sein iPhone zwei bis drei Monate nach Markteintritt kaufen, dann ist es eventuell 100 -150 Euro billiger. [...mehr]

