Beiträge vom: Oktober, 2007


Autor: I´ve no phone

Apple hat in den USA den Verkauf der iPhones beschränkt. Damit reagiert Apple auf den unerwartet hohen Ansturm auf die iPhones und will zeitgleich auch das Weihnachtsgeschäft sichern.

Ab sofort will Apple jetzt nur noch maximal zwei iPhones pro Person verkaufen. Dadurch will der Hersteller auch den unliebsamen Handel mit gecrackten iPhones unterbinden.

Um den Verkauf besser kontrollieren zu können, können Kunden zukünftig ihre iPhones nur noch mit Kredit- oder Scheckkarte bezahlen. Seit der Markteinführung vom iPhone wurden bereits 1,4 Mio. iPhones verkauft, von denen 250.000 mit einer Software gehackt wurden und somit entgegen Apples Intentionen in allen Mobilfunknetzen frei nutzbar sind.

Damit können diese Geräte auch in Europa oder Asien verwendet werden. Zwar hat Apple mit einem Update den iPhone-Hack lahm gelegt, aber wie immer im “Hase-und Igel-Spiel” zwischen Herstellern und Hackern, wurde schnell ein anderer Weg gefunden, dass iPhone erneut zu entsperren.

Mit dem regulierten Verkauf wird zwar die Anzahl der iPhones kontrolliert und der illegale Handel ein wenig eingeschränkt, gegen Hacker ist man aber immer noch machtlos.    [...mehr]



Autor: I´ve no phone

Nachdem die ersten Hacks für das iPhone bekannt wurden, kursierten umgehend Gerüchte, Apple werde bei einem fälligen Update die Gelegenheit ergreifen, gehackte Telefone zu deaktivieren. Genährt wurde diese Vermutungen vor allem durch eine Bemerkung aus der Firmenspitze, beim Update manipulierter Handys könne es natürlich zu Problemen kommen. Steves Jobs selbst hatte bei der Deutschlandvorstellung angegeben, man werde versuchen, die Hacks zu unterbinden.

Nach Berichten einiger Nutzer, die das iPhone mit der Software “Jailbreak” für das Einspielen neuer Software oder die Benutzung des Speichers des iPhones als USB-Laufwerk verändert hatten, bestätigen diese Befürchtungen. Nach dem Update verweigerten die Apfel-Handys den Dienst, anscheinend bleib die Telefonfunktion auch nach einem eilig entwickelten Downgrade auf die ältere Version der iPhone-Firmware deaktiviert.

Das Apple und der Mobilfunkprovider, in Deutschland “T-Mobile” gegen den Hack des SIM-Locks wehren, ist verständlich, angesichts des hohen Einstandspreises jedoch erscheint dieser Wunsch nicht wirklich so berechtigt wie bei hoch subventionierten Handys. Sehr schade, dass sich mit dem iPhone die lange Reihe der Geräte fortsetzt, deren Hersteller nicht nur die Möglichkeiten ihrer Geräte nicht erkennen und Ihren Kunden, die dafür einen nicht unerheblichen Preis bezahlen, die Hoheit über ihre Geräte verweigern…

Man stelle sich vor, ein Autohersteller würde das Tanken von Markensprit nur eines einzigen Herstellers und das Fahren an geraden Werktagen nur auf Autobahnen vorschreiben oder dem Kunden verbieten, den vorhandenen Kofferraum zu nutzen, weil es seiner Design-Philosophie widerspräche, Gepäckstücke darin zu lagern!    [...mehr]