Beiträge vom: November, 2007
T-Mobile hat angekündigt ab morgen, den 1. Dezember, die iPhone-Tarife hier in Deutschland sowohl für neue Kunden, als auch für bestehende Vertragskunden attraktiver zu gestalten.
Sind die Gesprächsminuten verbraucht, so werden die Folgeminuten ab dann im Complete XL-Tarif für 89 € nur noch 9 Cent für jede weitere Minute kosten, statt wie bisher 29 Cent. In den Tarifen Complete L für 69 € und Complete M für 49 € kosten die Folgeminuten zukünftig nur noch 29 Cent, statt wie zuvor 39 Cent.
Als weiteren Bonus erhalten die Kunden in allen drei Tarifen eine Weekend-Flatrate, so dass alle Gespräche am Wochenende - rund um die Uhr - in das deutsche Festnetz wie zu Anschlüssen von T-Mobile kostenlos sind!
Der Kunde muss hierfür nichts tun, die Umstellung auf die neuen Tarife erfolgt automatisch. Kunden, die sich zudem zwischen dem 3. und 15. Dezember in einem der T-Punkte dazu entschließen einen iPhone-Vertrag abzuschließen, müssen die 25 € Einrichtungsgebühr nicht bezahlen.
Die Telekom gab mittlerweile zu einen Teil der vereinnahmten Gebühren an Apple abzuführen. Damit werden die Vermutungen bestätigt. Die Beteiligung wird hierbei auf mindestens 20 Prozent am Telefon-Umsatz geschätzt. Auch AT&T, die die Exklusiv-Rechte in Amerika für das iPhone haben, gab bereits zu einen Teil der Umsätze durch das iPhone an Apple abführen zu müssen. Der CEO von AT&T gab zudem vor kurzem bekannt, dass im kommenden Jahr ein iPhone mit UMTS-Unterstützung auf den Markt kommen wird.
Im Rahmen der gerichtlichen Verhandlungen zwischen Vodafone und T-Mobile wurde jetzt auch bekannt gegeben, dass man das iPhone nach Ablauf des zweijährigen Vertrags auf jeden Fall entsperren wird, so dass es mit allen anderen Mobilfunkanbietern nutzbar sein wird. Dies ist für uns Kunden sehr erfreulich zu hören, gab man doch erst an, dass man auch nach den 2 Jahren das iPhone nicht entsperren wird und man nur durch einen weiteren 2-Jahres-Vertrag das iPhone weiterhin nutzen können wird. Zudem spart man sich die 600 €, die die Telekom momentan für eine Entsperrung verlangt.
Somit hat das Vorgehen von Vodafone gegen T-Mobile für den Kunden schon viele positive Auswirkungen erzielt. Ein Urteil wurde allerdings vertagt und soll nun am Montag, den 3. Dezember erfolgen.
Wie das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, geht man davon aus, dass durch die intensive Prüfung die Chancen der Deutschen Telekom gestiegen sein sollten, das Ergebnis doch noch für sich entscheiden zu lassen. Der Telekom sei es scheinbar gelungen, die Kernargumente von Vodafone, welche die einstweilige Verfügung gestützt hatte, zu erschüttern, gibt der Kartellrechtsexperte Michael Dietrich dort an. [...mehr]
Wie jetzt bekannt wurde, wird Orange das iPhone in Frankreich für 649 € ohne Vertrag anbieten. Mit Vertrag - wir berichteten über die Frankreich-iPhone-Tarife - wird das iPhone wie üblich 399 € kosten. Wer einen anderen Vertrag haben möchte, kann dies auch tun, dann kostet das iPhone allerdings 549 €. Die iPhone-Tarife liegen in Frankreich zwischen 49 € und 119 €.
Für viele wird dies eine interessante Alternative sein, ihr iPhone in Frankreich zu kaufen, um es dann hier in Deutschland nutzen zu können. Die Deutsche Telekom bietet ihr iPhone für 999 € ohne Sim-Lock an, somit 300 € teurer als in Frankreich für die gleiche Leistung. Für 150 € mehr erhält man somit ein iPhone ohne Vertragsbindung, das man zum Beispiel auch mit Prepaid-Karten nutzen kann.
Man sollte allerdings erstmal abwarten, ob dies auch funktioniert, denn wie Spiegel Online berichtete, wollte auch ein Italiener das deutsche iPhone in Italien nutzen, was allerdings nicht funktionierte. Das soll an sogenannten “nationalen Caller-IDs” liegen, die überprüfen, ob man in dem jeweiligen Netz überhaupt telefonieren dürfe. Apple hat sich hier scheinbar von US-Telefon-Spezialisten beraten lassen, die scheinbar mit den internationalen GSM-Standards nicht allzuviel anfangen konnten. Möglicherweise hat man auch einfach nur nicht damit gerechnet, dass das iPhone ohne Vertrag genutzt werden wird. Denn ursprünglicherweise wollte Apple das iPhone schließlich nur in Kombination mit einem Vertrag anbieten. Dass in Frankreich andere Gesetze gelten, wurde dabei wohl außer Acht gelassen.
Andererseits sollte man auch daran denken, dass viele Funktionen des iPhones wie Visual Voicemail mit anderen Anbietern nicht nutzbar sein werden und auch auf das Datenvolumen sollte man ein Auge legen. Die Deutsche Telekom hat hier schon ein rundes Paket für das iPhone geschaffen, mit dem man entspannt die vielfältigen Funktionen nutzen kann. Wer allerdings nur ab und zu das Gerät nutzen will, der kommt mit einem vertragsfreien iPhone wahrscheinlich wesentlich günstiger weg.
Update: Das iPhone kostet in Frankreich wohl doch 749 €. Dies liegt daran, dass auch noch die 100 € für die Entsperrung gezahlt werden müssen. [...mehr]
Debitel hatte bereits angekündigt Tarife für das iPhone anbieten zu wollen. Nun ist es soweit: Am Mittwoch werde man spezielle Tarife herausbringen, die dann für iPhone-Besitzer optimiert seien. Debitel nutzt hierbei die derzeitige Situation der Deutschen Telekom aus, die aufgrund einer einstweiligen Verfügung durch Vodafone momentan dazu verpflichtet ist, das iPhone auch ohne Vertrag anzubieten, ansonsten drohe ihr eine Strafe von 250.000 € pro verkauftem iPhone.
Am Donnerstag soll diese Rechtssituation allerdings schon vor einem Gericht geklärt werden. Dann kann es durchaus sein, dass ab dann das iPhone wieder nur mit Vertrag erhältlich sein wird.
Das iPhone wird momentan für 999 € von T-Mobile auch ohne Vertrag angeboten. Der Clou: Debitel bietet seinen Kunden bei Vertragsabschluss eine Rückerstattung von 600 €, so dass man im Endeffekt auch nur 399 € zahlen muss. Dafür hat man dann allerdings auch ein entsperrtes iPhone, das sich mit allen Mobilfunkanbietern nutzen lässt.
Der günstigste Tarif bei Debitel kostet 39,95 € und bietet ähnlich wie der Complete-M-Tarif von T-Mobile 100 Gesprächsminuten im Monat, allerdings statt 40 SMS sogar 100 SMS im Monat. Auch eine Datenflatrate ist inklusive. Hier gibt es allerdings einen Nachteil, denn EDGE lässt sich wohl nicht nutzen und auch die HotSpots der Deutschen Telekom sind nicht inklusive. Dafür kann man nun frei zwischen Vodafone, O2 und E-Plus entscheiden.
In Frankreich wird ab dem 29.11.2007 auch das iPhone ohne Vertrag angeboten. Es soll dann über 500 €, allerdings weit unter 1.000 € kosten. Für viele wäre auch dies eine Möglichkeit an ein entsperrtes iPhone zu kommen, um es dann hier zum Beispiel mit den angebotenen Debitel-Tarifen nutzen zu können. Inwieweit dies möglich ist, sollte aber abgewartet werden, denn momentan sieht es so aus, dass auch das deutsche entsperrte iPhone nicht mit Karten ausländischer Mobilfunkbetreiber genutzt werden kann. [...mehr]
Apple wird im Februar 2008 eine Entwicklungsumgebung für das iPhone veröffentlichen, mit Hilfe derer sich dann ganz offiziell Programme für das iPhone von Drittherstellern entwickeln lassen. Dies hatte Steve Jobs offiziell am 17.10.2007 auf der Webseite von Apple angekündigt. Nun wurde bekannt, dass bereits eine Beta-Version des SDK (Software Development Kit) an ausgesuchte Firmen rausgegeben wurde. So wird es aller Voraussicht nach bereits im Februar auch Programme für das iPhone geben.
Damit keine Viren oder andere schädliche Programme auf das iPhone gelangen, hat sich Apple etwas spezielles einfallen lassen: Unternehmen, die Programme für das iPhone entwickeln, müssen diese mit speziellen Signaturen versehen, die es nur von Apple geben wird. Sollte die Signatur nicht korrekt sein, so würde auch das jeweilige Programm nicht funktionieren. Zudem will man so genau erkennen können, wer die jeweilige Software für das iPhone entwickelt hat. Ähnliche Bemühungen gab es auch bereits von Nokia.
Die iPhone-Plattform wird somit nicht für jedermann für die Software-Entwicklung zur Verfügung stehen. Es ist denkbar, dass man sich diese Signaturen als Entwickler über iTunes kaufen können wird. Eine andere Möglichkeit wäre die Vergabe über eine Apple-Developer-Connection-Mitgliedschaft. Hier gibt es mehrere Mitgliedschafts-Typen mit verschiedenen Merkmalen. Es gibt sowohl die kostenlose ADC-Online-Mitgliedschaft als auch die knapp 3.500 € teure ADC-Premium-Mitgliedschaft. Dazwischen gesellen sich weitere Mitgliedschaftstypen.
Apple hatte das iPhone im Januar dieses Jahres als drei Geräte in einem präsentiert: Telefon, iPod und Internetkommunikator. Vielen ging das nicht weit genug und sie forderten eine Öffnung des iPhones für Dritthersteller. Anwendungen lassen sich momentan nur über den Safari-Webbrowser entwickeln. Der Nachteil ist hier allerdings, dass dies nur normale Webanwendungen sind und auch Internetzugriff notwendig ist. Auch die Ladezeiten sind relativ langsam. In der Hacker-Szene hat man das iPhone längst geknackt und es gibt zahlreiche Anwendungen. Dies hat allerdings den Nachteil für den iPhone-User, dass er nicht sofort die offiziellen Apple-Updates laden kann, da diese die Hacks meist sofort unschädlich machen. Auch kann das iPhone so beschädigt werden. Zudem wird so kein Schutz gegen schädliche Programme geboten.
Wir freuen uns sehr auf den Februar 2008. Viele Anwendungen sind denkbar: Office-Programme genauso, wie auch Spiele und sonstige Anwendungen. Apple will laut eigenen Angaben eine Entwickler-Community aufbauen und so hunderte neue Anwendungen für das iPhone zur Verfügung stellen. [...mehr]
Mit der Markteinführung des iPhones hat T-Mobile auch zwei Ledertaschen für das iPhone in sein Sortiment aufgenommen. Die Ledertasche für das iPhone “iAcc” für 19,95 € haben wir bei unserem iPhone seit kurzem im Einsatz.
Positiv ist uns die relativ hochwertige Verarbeitung aufgefallen, die wir so bei einer Tasche für 19,95 € nicht erwartet hätten. Ähnliche Konkurrenz-Produkte kosten hier meist deutlich mehr. Sie lässt sich vorne aufklappen, so dass man das Touchpad gut erreichen kann. Nur in den Ecken des Touchpads gestaltet sich die Bedienung ein wenig schwieriger, da hier die Leder-Umrandung das Touchpad leicht abdeckt. Dies ist zum Beispiel beim Safari-Browser der Fall, wenn man ein weiteres Tab öffnen will, da das Bedienelement hierfür rechts unten in der Ecke ist. Allerdings lässt sich dies auch mit ein wenig Handarbeit weiterhin problemlos tun. Auch wenn Ledertaschen für Handys keine neuen Trends sind, so ist die Tasche fürs Iphone schon etwas Besonderes.
Besonders gut gefallen haben uns zudem die Magnetverschlüsse auf Vorder- und Hinterseite. Anders als man erwarten würde, handelt es sich hier nicht um Klettverschlüsse. So schnappt der Display-Deckel dann auch immer wieder schön in seine Verschluss-Stellung zurück.
Ärgerlich ist nur, dass man das iPhone mit Tasche nicht in die Docking-Station stellen kann. Hierfür müsste man das iPhone jedes Mal aus der Tasche heraus nehmen, was nicht gerade angenehm ist. Besser ist es dann einfach nur das Kabel mit dem iPhone zu verbinden.
Auch das Telefonieren könnte sich schwieriger gestalten, wenn man das iPhone nicht ständig aus der Tasche nehmen will, was auch relativ schwierig werden könnte, wenn man mal schnell ans Telefon will. Man hat dann eine große Tasche am Kopf, was schon ein wenig merkwürdig aussehen dürfte. Zudem verdeckt die Tasche den Helligkeitssensor des iPhones. Das iPhone nimmt also an, dass es dunkel wäre und verdunkelt daraufhin auch die Display-Helligkeit. Um dies zu verhindern muss man in den Einstellungen die Option “Auto-Helligkeit” deaktivieren.
Trotzdem hinterlässt die iAcc-Ledertasche einen positiven Eindruck auf uns. Sie schützt das iPhone relativ gut, wirkt edel und lässt zudem nicht jeden gleich erkennen, dass man ein iPhone hat, wenn man zum Beispiel in der Bahn im Internet surft. [...mehr]
Scheinbar unbeabsichtigt sind die iPhone-Tarife der französischen Mobilfunk-Firma Orange kurzzeitig auf deren Internetseite erschienen, wurden dann aber schnell wieder vom Netz genommen. Das iPhone erscheint am 29.11. exklusiv bei Orange.
Es wird 4 Tarife geben, von denen der günstigste 49 € und der teuerste Tarif 119 € kosten soll. Im Gegensatz zu Deutschland wird eine Trennung zwischen Tag- und Nachstunden vorgenommen. Wie bereits auf der Grafik zu erkennen, gliedern sich die Tarife wie folgt:
- 49 € pro Monat: 2 Stunden tagsüber + 2 Stunden abends oder am Wochenende (=240 Minuten), 50 SMS inklusive, 10 Stunden HotSpot-Nutzung
- 59 € pro Monat: 3 Stunden tagsüber + 3 Stunden abends oder am Wochenende (=360 Minuten), 100 SMS inklusive, 10 Stunden HotSpot-Nutzung
- 79 € pro Monat: 5 Stunden tagsüber + 5 Stunden abends oder am Wochenende (=600 Minuten), 150 SMS inklusive, 10 Stunden HotSpot-Nutzung
- 119 € pro Monat: 8 Stunden tagsüber + 8 Stunden abends oder am Wochenende (=960 Minuten), 1000 SMS inklusive, 100 Stunden HotSpot-Nutzung
In allen vier Tarifen ist Visual Voicemail und unbegrenzter Mail- und Internetzugang inklusive.
Mit 240 Minuten im kleinsten Tarif, bietet Frankreich somit mehr als doppelt soviel Inklusivminuten wie die Deutsche Telekom. Bei uns erhält der Kunde im kleinsten iPhone-Tarif für 49 € im Monat gerade einmal 100 Minuten im Monat.
Im Gegensatz dazu ist die HotSpot-Nutzung in Frankreich zeitlich begrenzt, allerdings bietet Orange seinen Kunden über 30.000 HotSpots in Frankreich, während die Deutsche Telekom “nur” über 8.000 HotSpots in Deutschland verfügt.
Nach 6 Monaten werden die iPhones aufgrund der Gesetze in Frankreich entsperrt, wer es früher wünscht, muss 100 € zahlen. In Deutschland werden die iPhones nicht automatisch entsperrt, wer dies wünscht, muss momentan 600 € dafür zahlen. Es ist allerdings noch ein Gerichtsurteil abzuwarten, dann kann es durchaus auch sein, dass es hier gar nicht mehr entsperrt werden kann. In Frankreich kann man das iPhone auch ohne Vertrag erstehen. [...mehr]
Im Januar hat Apple das iPhone angekündigt. Fast 1 Jahr musste man warten bis das iPhone endlich nach Deutschland kam. Dann gingen die Diskussionen los: Wer wird das iPhone hier in Deutschland vertreiben? Letztendlich bekam die Deutsche Telekom mit ihrer Mobilfunk-Tochter T-Mobile den Zuschlag für das iPhone. Man richtete sich darauf ein, dass man den Anbieter gegebenenfalls wechseln müssen würde, denn ohne Vertrag würde es das iPhone nicht geben. So lauteten dann auch immer wieder die Statements der Telekom. Erst Anfang November gab man dann endlich die Tarife bekannt. 49 € sollte der günstigste Tarif kosten, allerdings mit der Einschränkung ab 200 MB Datenvolumen in der Geschwindigkeit heruntergestuft zu werden. Auch hier gab es heftige Diskussionen. Einige bissen dann aber am 09.11. die Zähne zusammen und sagten “Ja” zum iPhone mit all den “Nebenwirkungen”. Doch nun wird man als Erstkäufer bestraft: Nur knapp 10 Tage nach Veröffentlichung des iPhones gibt es das iPhone nun ohne Vertragsbindung! Für 999 € erhält man das gute Stück vertragsfrei und ohne Sim-Lock und kann nun völlig frei wählen, welchen Anbieter man in Zukunft nutzen wird. Die Early-Adopter, die treu zu Apple standen und gegen alle negativen Kommentare trotzdem einen Vertrag abschlossen, dürfen für zusätzlich 600 € ihr iPhone auch entsperren lassen, um es mit anderen Anbietern nutzen zu können. Diejenigen, die es allerdings in den letzten beiden Tagen gekauft hatten, also seit dem 19.11., bekommen die 600 € geschenkt und dürfen es kostenlos entsperren lassen. Das wird damit begründet, dass Vodafone am 19.11. die einstweilige Verfügung erwirkt hat.
Diejenigen, die es sich allerdings sofort gekauft haben, werden bestraft: 600 € und einen Vertrag für 2 Jahre am Hals. Was nützt dann noch eine Entsperrung, wenn man sowieso vertraglich gebunden ist? Entgegenkommend wäre es gewesen, wenn T-Mobile wenigstens den bisherigen Käufern eine günstigere bzw. auch kostenlose Entsperrung angeboten hätte, aber so ist es einfach nur ein kundenunfreundliches Vorgehen, das sicherlich nicht die Bindung der Kunden stärken wird. Auch die jetzigen Käufer haben einen Vorteil, sie wissen worauf sie sich einlassen und können entscheiden, etwas das die Erstkäufer nicht mehr tun können.
Ich werde zumindest rechtliche Schritte prüfen. Ich bin mit meinem Vertrag sehr zufrieden, zahle auch gerne die monatlichen Gebühren, würde aber trotzdem gerne mein iPhone entsperren, denn so könnte ich auch andere Handy-Karten ab und an nutzen. Auch frage ich mich, was passiert, wenn mein iPhone zum Beispiel kaputt geht oder gestohlen wird, dann könnte ich mir momentan eines für 999 € neu kaufen bzw. jetzt eine Versicherung dafür abschließen, damit ich in diesem Fall ein neues iPhone bekommen würde. Somit könnte ich meinen speziellen iPhone-Vertrag weiter nutzen. Allerdings hat T-Mobile in seiner Pressemitteilung angegeben, dass man das iPhone solange frei verkaufen wird, bis gerichtlich entschieden ist, ob dies so sein müsse. Es kann somit durchaus sein, dass man es nach der gerichtlichen Entscheidung wieder nur mit Vertrag bekommen wird.
Ich frage mich auch, wie es nach der Vertragslaufzeit aussehen wird. Muss ich dann auch die 600 € zahlen? Das ist eigentlich völlig untypisch. Die meisten subventionierten Handys kann man sich gegen eine gewisse Gebühr freischalten lassen, diese ist dann allerdings nicht so hoch, dass man sich das Handy auch gleich ohne Vertrag hätte kaufen können.
Alles Dinge, die für mich absolut kundenunfreundlich sind. Ich hoffe T-Mobile wird hier viel negatives Feedback bekommen und schon bald einige Dinge klar stellen und ändern. [...mehr]
Vodafone hat eine einstweilige Verfügung gegen die Telekom erwirkt. Mit dieser will man den exklusiven Deal zwischen Apple und T-Mobile anfechten. Die Telekom hat das Exklusivrecht für das iPhone zugesprochen bekommen und muss dafür im Gegenzug dem Vernehmen nach rund 1/3 ihrer mit dem iPhone getätigten Umsätze an das Unternehmen aus Kalifornien abführen.
Konkurrent Vodafone sieht das natürlich gar nicht gerne. Laut Aussage des Vodafone-Chefs Joussen würde dies den Mobilfunkmarkt noch weiter auseinander teilen. Er befürchtet, dass auch weitere Hersteller diesem Beispiel folgen könnten. Nokia oder Motorola würde es dann auch nur noch in Verbindung mit Verträgen bei bestimmten Mobilfunk-Anbietern geben. Ein Szenario, das sich wahrscheinlich keiner wünscht.
Die Telekom darf allerdings das iPhone ersteinmal weiter in ihren Läden verkaufen, kann aber nun innerhalb von zwei Wochen Widerspruch erheben. Dann würde ein Eilverfahren klären, wie es weitergeht.
Die Telekom hatte laut eigenen Angaben am ersten Verkaufstag rund 15.000 iPhones unters Volk bringen können. Vodafone wollte mit dem Samsung Qbowl dagegen halten. Dieses bietet im Gegensatz zum iPhone sogar Internetverbindungen mit HSDPA-Geschwindigkeit. Ähnlich wie die Telekom, bietet man dieses Handy nicht subventioniert an. Scheinbar allerdings nicht gerade erfolgreich, denn sonst wäre so eine Aktion sicherlich nicht nötig gewesen. Vielmehr kommt hier der Eindruck auf, als ob es sich um den letzten Akt der Verzweiflung handeln würde. Es bleibt somit weiter spannend.
Weiterhin kann man sich hier über das Vodafone DSL informieren. [...mehr]
Gerüchten der Aargauer Zeitung zufolge, soll das iPhone in der Schweiz im März 2008 exklusiv bei Swisscom auf den Markt kommen. Eine bisherige Veröffentlichung sei daran gescheitert, dass die Schweiz UMTS - ähnlich wie Japan - bereits sehr weit vorangetrieben habe. Apple habe durchblicken lassen, dass sie im Frühjahr 2008 ein iPhone mit UMTS-Chip herausbringen wollen. Inwieweit diese Meldung Wahrheit beinhaltet, bleibt abzuwarten, denn überlicherweise lässt Apple solche Meldungen nicht vorab durchblicken.
Das iPhone ist innerhalb Europas bereits in Deutschland seit November bei T-Mobile, in Großbritannien bei O2 und in Frankreich bei Orange angekündigt worden bzw. erschienen.
Swisscom ist mit über 4,89 Mio. Mobilfunkkunden und mit einem Umsatz von 8,1 Mrd. Franken in den ersten neun Monaten von 2007 sowie mit über 19.000 Beschäftigten der größte Anbieter in der Schweiz. [...mehr]
Immer mehr Webseiten bieten spezielle Mobil- bzw. iPhone-Versionen ihrer Webseiten. So z.B. Google und Amazon. Bei Eingabe der normalen Webseiten-URL wird man dann automatisch im iPhone auf die Mobil-Version umgeleitet, bekommt also von der normalen Webseite gar nichts mehr zu sehen.
Dies kann man auch im Großen und Ganzen begrüßen, denn die Mobil-Versionen laden schneller und lassen sich besser lesen, da sie speziell auf die kleinen Bildschirme angepasst sind. Kritisch wird es, wenn man gar nicht mehr auf die normalen Webseiten zugreifen kann. Wenn man die Amazon-Webseite aufruft, wird zwar die Mobilversion angezeigt, allerdings gibt es oben einen Link, mit dem man dann ganz normal zur richtigen Webseite von Amazon wechseln kann. Man hat also die Wahl.
Immer mehr Seiten bieten allerdings iPhone-optimierte Seiten, die automatisch geladen werden, ohne die Möglichkeit sich überhaupt noch die normale Webseite anzeigen zu lassen. So z.B. Focus und Bild. Dies verstößt gegen das ganze Konzept des iPhones, das dem Benutzer schließlich das richtige Internet in die Hosentasche liefern soll und eben nicht die kleinen WAP-Seiten, die man auch schon von all den anderen Handys kannte und die man gerade deswegen auch nicht besuchen wollte.
Wir sehen gerne iPhone-optimierte Seiten, aber dann doch bitte immer mit der Möglichkeit auch auf die normale Webseite zugreifen zu können!
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