Beiträge vom: Juli, 2009
Ich gehöre nicht zu den Gamern, höre aber von allen Seiten, dass Monkey Island für das iPhone total klasse sein soll. Grund genug, sich die App einmal genauer anzuschauen und zu prüfen, ob man sie wirklich weiterempfehlen kann.
Secrets of Monkey Island gibt es für knapp sechs Euro im Apple Store und ist ab 12 Jahren freigegeben, weil Alkohol, Tabak und Drogen verwendet werden, der Humor gewöhnungsbedürftig ist, Horror und Gruselszenen vorkommen. Außerdem ist das Game nicht frei von Erotik und Gewalt.
Erst eine Woche zuvor hatte Lucas Arts das Spiel für die XBox 360 und Windows-PCs veröffentlicht. Auch auf dem iPhone muss der Protagonist Guybrush Threewood Piratenabenteuer auf Karibikinseln bestehen. Das alles im Namen der Liebe, um das Herz der schönen Gouverneurin Marley zu gewinnen. Als Gegenspieler muss er dabei den abgrundtief bösen Piraten LeChuck aus dem Rennen werfen.
Im Gegensatz zu anderen Spielen, die speziell für das iPhone und den iPod Touch konzipiert wurden, haben die Entwickler Monkey Island lediglich für die mobile Anwendung angepasst. Das merkt man bei der. Bedienerführung, die doch recht gewöhnungsbedürftig ist. Das Spielen von Monkey Island macht am PC deutlich mehr Spaß.
Wie das Spiel auf dem iPod Touch aussieht, ist im folgenden Video zu sehen:
Nichtsdestotrotz ist Monkey Island auf dem iPhone natürlich auch schon so etwas wie ein Klassiker und die Fangemeinde wird sich ganz sicher auch für die mobile Anwendung begeistern können. Und an die Bedienung gewöhnt man sich ganz schnell, wenn man sich ein wenig Mühe gibt. Und so bleibt noch Platz für die Version 2.0. [...mehr]
Langsam, ganz langsam hält in München der Sommer Einzug. Und was ist die wichtigste Entscheidung, wenn das Wochenende ansteht? Richtig! In welchen Biergarten kann man gehen. Das gilt für die Einheimischen im übrigen genauso wie für die Besucher. Und genau dafür gibt es jetzt eine Applikation.
Ganz unbayerisch heißt das praktische Tool Beergarden App, aber vielleicht soll das den weltoffenen Charakter der Stadt herausstellen. Wer sich die App für 2,39 Euro im AppStore herunterlädt, kann so einiges damit anfangen: Es werden die Biergärten in und um München mit Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Internet, Anzahl der Sitzplätze, Kinderfreundlichkeit und Öffnungszeiten (auch Schanköffnungszeiten) angezeigt. Darüber hinaus gibt es eine Auflistung nach Brauereien und in der deutschen Version eine Detailbeschreibung und Tipps. Selbstverständlich werden einem die guten und schlechten Seiten des jeweiligen Biergartens aufgezählt und ein Fazit erleichtert die Entscheidung, wo es denn nun wirklich hingehen soll.
Für kurzfristige Planungen gibt es als Highlight die Durst-Funktion: Bewegt man das iPhone als ob man trinkt, wird der nächste geöffnete Biergarten angezeigt.
Über GPS kann man sich Entfernungen zum Biergarten anzeigen und gleich zur Location navigieren lassen. Es gibt sogar die ideale Fahrtstrecke mit dem Fahrrad zur Auswahl. Selbstverständlich wird beschrieben, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ziel kommt und wo der nächste Taxistand ist. Parkmöglichkeiten sind eigentlich nur für den Familienausflug interessant, aber der Vollständigkeit halber ebenfalls aufgeführt. Schließlich ist es ja nicht ganz unwichtig, ob man die Wegstrecke einfach bewältigen kann und nach zu viel Biergenuss sicher wieder nach Hause kommt.
Auch ohne Datenverbindung ist das Blättern im Biergartenführer möglich. Für alle interaktiven Anwendungen muss das iPhone aber online gehen und beim iPod Touch eine WiFi-Internetverbindung bestehen.
Und jetzt ein Prosit! [...mehr]
Apple hat dieser Tage die Zahlen des 3. Geschäftsquartals 2009 vorgelegt. Gegen den Trend und die allgemeine Krisenlage kann der Konzern aus Cupertino mit den Ergebnissen durchaus zufrieden sein. Dafür waren vor allem die guten Absatzzaheln von iPhone und iPod touch verantwortlich, aber auch die Verkäufe bei den Macs konnten sich sehen lassen.
Es ist schon erstaunlich, wie es Apple immer wieder neue Kultobjekte entwirft und mit dieser Taktisch schon seit Jahr und Tag gut fährt, ohne den in der Branche üblichen Preiskampf mitmachen zu müssen. Im Gegenteil, welches Unternehmen kann bei der Einführung eines Upgrades davon ausgehen, dass die Käufer zum Launch vor den Geschäften Schlange stehen? So wurde auch beim iPhone 3GS die Erwartung der Hersteller bei weitem übertroffen als bereits nach relativ kurzer Zeit die magische Grenze von 1 Mio. verkauften Geräten erreicht wurde. Insgesamt konnten 5,2 Mio. iPhones aller Typen verkauft werden.
Zu einem ähnlichen Renner hat sich der iPod Touch entwickelt, der im Grunde die gleichen Funktionalitäten wie das iPhone mit ausnahme des schnöden Telefons bietet. Selbstverständlich kann man dann nur über WLAN surfen, aber wen stört das schon wirklich? Die Umsätze sind im vergangenen Jahr um 130 Prozent gestiegen. Dass die Zahlen für die “normalen” iPods aus diesem Grund nach unten gegangen sind, ist aufgrund des Kanibalisierungseffektes verständlich und zu verschmerzen.
Ein anderer wichtiger Umsatzbringer ist der AppStore: Dort haben die Nutzer innerhalb des ersten Jahres mehr als 1,5 Mrd. Applikationen heruntergeladen. Viele davon sind kostenlos, aber wer von einer Lite-Version überzeugt wurde, legt häufig die kostenpflichtige Vollversion nach und davon profitiert nicht nur der entsprechende Entwickler, sondern auch Apple ganz kräftig.
Insgesamt finde ich es aber klasse, in Krisenzeiten auch hin und wieder positive Nachrichten vermelden zu können. [...mehr]
Bald hat das Warten für die Fußballfans ein Ende und die Bundesligafreie Zeit ist in drei Wochen Geschichte. Richtige Fans, die alle Spiele im Fernsehen verfolgen wollen, können jetzt entweder Kunde bei Sky oder T-Online sein. Auf dem iPhone und iPod Touch kommt noch eine mobile Variante hinzu.
Am 7. August übernimmt wieder König Fußball die Fernbedienung in vielen Wohnzimmern. In der heutigen mobilen Welt wíll man aber nicht immer zu Hause sitzen, sondern Fußball auch unterwegs mobil verfolgen. Bisher leistete die Bundesliga Applikation von Sport 1 hier gute Dienste. Das tut sie auch weiterhin. Für Bewegtbild ist allerdings ebenfalls T-Online der Anbieter der Wahl. Was auf der Website nicht ganz klar wird: kann man das mobile Angebot nur in Verbindung mit dem Liga total Fernsehpaket buchen oder auch einzeln. [...mehr]
Prowl nennt sich eine neue app fürs iPhone, mit der sich Mac-User Benachrichtigungen direkt aufs iPhone schicken lassen können.
Dabei ist Prowl quasi die Verbindung von an den Mac übermittelten Growl-Nachrichten zum iPhone. Prowl bereitet quasi als Growl-Plugin Benachrichtigungen und Neuigkeiten von Programmen von A wie Adium, einem Instant Messenger, bis V wie VLC, einem Media Player, fürs iPhone auf, so dass man per Push immer über Alles informiert wird, was man in Prowl vorher festgelegt hat.
Über 200 Programme können per Growl auf den Mac geholt werden und nun per Prowl auch direkt weiter [...mehr]
Bei Gizmodo habe ich einen netten Vorschlag entdeckt: Einfach die alten Geräte in dieses praktische Kästchen integrieren und eine Serverfarm daraus machen. Schließlich wird das iPhone ja von einigen als verkleidetes Notebook bezeichnet und mit diesem tragbaren, besonders handlichen Server findet es eine neue Zweitverwendung. Bis zu fünf Geräte sollen in die Serverfarm passen und die kostenlos mitgelieferte Software unterstützt iPhone, iPod Touch und Windows Mobile Geräte. Damit kann das iPhone als Netzwerk-Datenspeicher, als Datenbetrachter bzw. mobilen Webserver verwenden. Ein beschreibendes Video kann man sich auf YouTube ansehen. [...mehr]
Gute Nachricht für alle Nerds: Pizza Hut hat eigens für das iPhone eine Application entwickelt, mit der die Fast Food Bestellung nur noch ein paar Klicks weit weg ist. In den USA hoffen die Nutzer nun, dass es bei anderen Fast Food Anbietern Schule macht. In Deutschland hoffen wir erst mal auf Pizza Hut.
Ursprünglich waren mobile Applikationen nicht im Fokus der Fast Food Ketten - aber das mag daran gelegen haben, dass die Unternehmen den Unterschied zwischen einer mobilen Website und einer Applikation nicht verstanden haben. Anders jetzt bei Pizza Hut dort wurde die erste Applikation für das Kulthandy entwickelt. Das sichert der Pizzakette den Vorteil des First Movers. [...mehr]
Kaum zu glauben: erst ein Jahr gibt es den Apple AppStore und schon ist er nicht mehr aus unserem Medienkonsum wegzudenken - zumindest wenn man Besitzer eines iPhone oder iPod Touch ist.
Geburtstage sind immer die Zeit, ein wenig Bilanz zu ziehen. Und auch wenn der erste Geburtstag ein wenig früh dafür erscheint, so hat sich doch so viel ereignet, dass es sich beim AppStore tatsächlich lohnt, das vergangene Jahr revue passieren zu lassen.
Zum Start konnten sich die Nutzer bereits unter stolzen 500 Apps das passende aussuchen. Und rund neun Monate später verzeichnete der Store bereits eine Milliarde Downloads. Es stehen 35.000 Programme zur Auswahl, mehr als 50.000 wurden von Entwicklern rund um den Erdball programmiert. Aber nicht jede App schafft es bis in den Store. Apple hat hierfür eine Vorprüfung, die bereits den Unmut mancher Entwickler auf sich gezogen hat, denn unter anderem wurden Programme zurückgewiesen, die mithilfe von JavaScript auf iPhone-Eigenheiten wie Kamera oder Ortsdaten zugreifen.
Weiterhin heiß diskutiert wurden in letzter Zeit angebliche Porno-Apps, die im AppStore angeboten wurden. Was dabei in den USA oft als verbotswürdige Pornographie gilt, treibt deutschen Nutzern nur ein müdes Lächeln ins Gesicht. Oft kann man auf den Titelblättern am Kiosk mehr nackte Haut sehen als in den teuren Apps angeboten wird. Nutzer sollten sich daher diese kostenpflichtigen Anwendungen gut überlegen.
Zum ersten Geburtstag hat Apple eine eigene Seite mit den besten Apps und Spielen zusammengestellt. Bei den Spielen gehören Flight Control, The Sims 3 und Spiel der Weisen zu den Top-Angeboten und bei den Apps rangieren Shazam, Weather Pro und Brushes ganz vorne. [...mehr]
Es gibt iPhone Applikationen, die man sich herunterlädt, ausprobiert und dann gleich wieder löscht. Und dann gibt es welche, die man für eine Zeit ziemlich cool findet und sie dann wieder in den Hintergrund rücken, weil andere besser, neuer und attraktiver sind. Und schließlich gibt es Applikationen, die so praktische Helfer darstellen, dass man sie immer wieder hervorholt und nicht missen möchte.
Ganz eindeutig in die letzte Kategorie fällt die Applikation Around Me. Dieses kleine Progrkamm weiß einfach alles: Einmal installiert fragt es, ob man es den aktuellen Ort verwenden darf. Danach stehen eine Menge gängiger Abfragen vorausgewählt zur Verfügung. Neben den Namen wird die aktuelle Entfernung angegeben. Klickt man auf einen Vorschlag, springt Around Me zu Google Maps und markiert dort den Standort und man kann sich direkt dorthin lotsen lassen bzw. direkt twittern.
Für alle Abfragen, die nicht vorausgewählt sind, gibt es dann noch die Freitextsuche. Einfach auf die Lupe klicken, Stichwort eingeben und los geht’s. Hat man sich für ein Ziel entschieden, kann die Adresse direkt ins Adressbuch übernommen werden. Man kann Favoriten anlegen und immer wieder auf die Auswahl zurückgreifen.
Als kleines extra Highlight werden die Koordinaten des aktuellen Standorts am unteren Rand angegeben. Wenn es überhaupt einen negativen Aspekt gibt, dann den, dass Google-Anzeigen zu Beginn der Suchergebnisse angezeigt werden. Aber ist das bei der Google-Suche anders? Und die Anzeigen sind ordentlich gekennzeichnet. Schließlich muss sich die Applikation ja irgendwie gegenfinanzieren. Und der praktische Nutzen hebt die Werbung bei Weitem auf.
Selbstverständlich gibt es Around Me wie alle guten Apps kostenlos im AppStore. [...mehr]
MyTVizz ist ein elektronische TV-Programm-Führer für iPhone und iPod Touch, mit dem sich derzeit etwa 75 Sender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchstöbern lassen. Anders als herkömmliche TV-Programmhefte bietet myTVizz jedoch auch die Möglichkeit, sich auf interaktive Weise in Programmtipps einzubringen, Sendungen für andere User zu bewerten etc.
Der etwas kryptische Name erklärt sich, wenn man den Namen angelsächsisch spricht: Dann kommt in etwa „mighty wiz“ heraus, wobei „wiz“ wohl als Abkürzung für „wizard“ zu verstehen ist. Übersetzen lässt sich das Ganze dann etwa mit: mächtiger Zauberer. [...mehr]





