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Apple 2013 – Zukunftsaussichten

By on 2. Mai 2013

Apple – kein IT-Hersteller polarisiert derzeit mehr, nicht einmal Samsung schafft das. Die Fans sind hin- und hergerissen zwischen Begeisterung und Enttäuschung. Selbst die Aktionäre wissen nicht wirklich, was sie nun wollen – und so erlebte die Apple-Aktie nach ihrem Allzeithoch kurz vor der Vorstellung des iPhone 5 einen dramatischen Kursabsturz, obwohl das Unternehmen noch nie da gewesene Rekordumsätze verbuchen kann. Aber vielleicht liegt es einfach an unserer heutigen Zeit und den damit verbundenen Erwartungen, die dem technischen Machbaren längst davongaloppiert zu sein scheinen.

Von Netbooks, iPads und Bananen

Schon ein Blick in die Vergangenheit von Apple zeigt, dass es nicht nur immer goldene Zeiten sind, die dem Konzern beschert waren. Nachdem über Apple oftmals nur noch über vergangene Erfolge geschrieben wurde, weil es nicht nur für das Unternehmen Meilensteine waren, die Apple einst kreierte und die Gegenwart mit dem Schleier der Bedeutungslosigkeit überzogen war, da kam Steve Jobs zurück zu der von ihm gegründeten Firma. Und dann sollte sich alles ändern – radikal, dramatisch, nahezu unvorhersehbar. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, Jobs hatte diese vielen Produktideen wie iPad, iPod oder iPhone schon viele Jahre durchdacht und nur darauf gewartet, bei Apple wieder das Ruder in die Hand zu nehmen. Dabei war es keineswegs sicher, ob sämtliche Produkte tatsächlich ein Erfolg werden würden. So zum Beispiel das iPad. Noch gab es den Begriff „Tablet“ oder „Tablet-PC“ nicht. Stattdessen konnten Sie im Internet und in anderen Medien Beiträge sehen, in denen die Protagonisten dem iPad wenigstens einen Zweck abgewinnen konnten – das Zerteilen von Bananen.

Apple hat die Welt verändert

Vielleicht können Sie sich auch erinnern, dass zu jener Zeit Netbooks, also kleine Laptops mit einer maximalen Bildschirmgröße von 14 Zoll, plötzlich der Renner waren. Heute, wenige Jahre später, haben viele Computer-Hersteller die Herstellung von Netbooks eingestellt und produzieren dafür – man möchte es kaum glauben – Tablets. Oder Smartphones: Um 2000 hat der einstige Branchenprimus Nokia mit dem Communicator das erste Smartphone auf den Markt gebracht. Doch heute kämpft das Unternehmen um das Überleben und Apple bestimmt, wo es lang geht – mit dem iPhone. Es sind die Produktideen des Konzerns mit dem angebissenen Apfel, die die Welt verändert, ja schier aus den Angeln geworfen haben. Die Konkurrenz hatte schnell verstanden, dass mit dem Kopieren dieser einmaligen Produktideen mehr Geld zu verdienen ist als mit der Entwicklung von Produkten, deren Absatzchancen nicht kalkuliert werden können.

Wir werden dank genialer Mitarbeiter noch viel von dem Konzern aus Cupertino hören

Inzwischen wurden all diese Geräte technisch ans Limit gebracht. Doch der Erwartungsdruck ist natürlich immens: iPod, iPad, iPhone, MacBook und selbst die Apps kamen erst mit iTunes. Allerdings wurde nun alles technisch ausgereizt, die Konkurrenz hat aufgeholt und bietet vieles zu günstigeren Preisen an. Also muss sich auch Apple dem Druck beugen und seine Produkte preiswerter gestalten. Das wiederum nehmen die Aktionäre krumm. Aber selbst, wenn es den genialen und visionären Steve Jobs nicht mehr geben mag. Apple verfügt mit Mitarbeitern wie Jonathan Ive, der sich schon in der Vergangenheit für die kühnen und erfolgreichen Designs vieler Apple-Geräte verantwortlich zeichnet, über enormes Potenzial. Sicher wird Apple also wieder von sich Reden machen und gewiss wird auch wieder ein Geniestreich folgen. Das ist einfach Apple. Bis es wieder so weit ist, können Sie beispielsweise das iPhone 5 bei Providern wie mobilcom-debitel.de erwerben. So bietet auch mobilcom-debitel.de äußerst attraktive Konditionen für das Smartphone, das alle anderen Geräte in den Schatten stellt.

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