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Apple verpflichtet Hacker

By on 26. Dezember 2007

Seit Erscheinen des iPhones ist dieses stetigen Angriffen von Hackern ausgesetzt. Diese Angriffe konzentrieren sich dabei vor allem darauf, den Sim-Lock zu umgehen, um somit auch Sim-Karten anderer Mobilfunkanbieter nutzen zu können, als auch darauf das iPhone für Software-Anwendungen Dritter zu öffnen.

Apple schließt diese Lücken zwar mit Software-Updates, allerdings ist es bisher immer wieder gelungen eine Lücke zu finden.

Lucas Newmann, ein iPhone-Hacker der ersten Stunde, hat nun doppelt Glück gehabt: Zum einen hat Apple ihn angeheuert seine Fähigkeiten für Apple unter Beweis zu stellen, zum anderen erhält er dafür sogar noch ein gutes Gehalt. Er war es, der eines der ersten nativen Spiele für das iPhone herausbrachte, ein Puzzle-Spiel mit dem Namen „Lights Off“, welches er zusammen mit seinem Partner Adam Betts entwickelt hatte.

Außerdem hatte Newman eine erste Entwicklungsumgebung inklusive Anleitung für das iPhone im Netz veröffentlicht, mit Hilfe derer man weitere Anwendungen für das iPhone entwickeln konnte.

Denkbar ist ein Einsatz Newmans bei der Entwicklung des iPhone-SDK, welches ab Februar 2008, dem iPhone zu offizieller Dritt-Entwickler-Software verhelfen soll. Für beide Seiten hat die Zusammenarbeit dabei klare Vorteile: Apple gewinnt einen hochqualifizierten Mitarbeiter, der sich mit der Umgehung der Sicherheitsmechanismen des iPhones bestens auskennst, zum anderen gibt es einen Hacker weniger, der es auf das iPhone abgesehen hat.