Don't Miss

Autocorrect Fails: Wenn Rechtschreibung zum Krampf wird

By on 23. April 2012

Früher war Autocorrect einmal dazu da, peinliche Schreibfehler zu vermeiden, mittlerweile und vor allem für Smartphone Besitzer ist es allerdings vor allem dazu da, peinliche Schreibfehler zu kreieren.

‚ß‘ oder ’ss‘, ‚th‘ oder ‚t‘? Für solche Fragen und Flüchtigkeitsfehler wurde einmal vor langer Zeit Autocorrect entwickelt, also eine Rechtschreibkorrektur, die bereits während des Schreibens in Kraft tritt.

Autocorrect: Was es nicht kennt, wird gnadenlos ersetzt

Seit Smartphones in ihren Chats auch Autocorrect integriert haben, wird diese Funktion jedoch immer verrückter, da sich einige Programmierer anscheinend einen Spaß daraus gemacht haben, die kuriosesten Ersatzwörter einzusetzen, wenn andere nicht erkannt werden. Oder warum wird aus „McDonalds“ plötzlich „McDonkaDonk“?

Der Grund ist relativ simpel, denn beim schnellen Tippen (wir erinnern uns, man ist ja im Chat) kann es schnell passieren, dass das kleine Kreuz, mit dem man den alternativen Vorschlag los wird, nicht getippt wird.

iPhones: Sie lernen langsam

Hinzu kommt, dass sich besonders die Software von Apple Produkten sich zwar bestimmte Wörter merkt, die ihnen unbekannt sind, aber nicht vom User korrigiert werden, dazu muss man diese aber relativ häufig verwenden und auch immer das illustre Kreuzchen drücken, damit sich beispielsweise das iPhone merken kann, dass man keine Alternative zum Geschriebenen braucht.

Für viele mag es absolut absurd erscheinen, dass sogar die Anfangsbuchstaben bei der Korrektur geändert werden, das hat aber einen Sinn. Denn da gerade bei Smartphones keine „richtige“ Tastatur mehr besteht, vertippt man sich viel schneller und wenn das Rechtschreibprogramm das Wort nicht findet, überlegt es quasi, ob man sich nicht vielleicht am Anfang vertippt hat. So kann aus „stressed“ auch schon einmal „dressed“ werden.

Die besten Fails kann man übrigens auf damnyouautocorrect.com nachlesen, was vielleicht auch bei der Entscheidung hilft, ob man den ein oder anderen ehrlichen Rechtschreibfehler nun lässt wo er ist und Autocorrect deaktiviert oder doch lieber riskiert, sich riesig zu blamieren, wenn man mit dem Chef chattet.