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Bundesliga auf dem iPhone

By on 8. August 2009

Der Bundesliga-Start wurde nach der langen Zeit ohne den Lieblingssport der Deutschen heiß ersehnt. Für Nutzer des iPhone gab es eine besondere Überraschung: Liga total auch als mobile Anwendung.

Wer auch mobil immer über die aktuellen Spielstände der Bundesliga auf dem Laufenden bleiben wollte hatte bisher die Möglichkeit, zum Beispiel die iPhone App von Sport1 zu laden und die Spiele über den Ticker zu verfolgen.

Zu Beginn der neuen Saison gibt es jetzt auch die Möglichkeit, die Spiele der Bundesliga über IPTV zu verfolgen. Wer einen T-Mobile Vertrag für das neue iPhone 3GS der Tarife Complete S-L oder Complete 120-1200 abgeschlossen hat, erhält sämtliche Spiele der Bundesliga sogar für ein Jahr kostenlos. Aber auch wer einen alten iPhone Vertrag besitzt, kann relativ günstig Bundesliga schauen. Dazu muss man sich zunächst einmal die Applikation Mobile TV bzw. Mobile TV Lite aus dem Apple Store laden.

Mobile TV Lite zeigt bis zum 18. August die 1. und 2. Bundesliga sowie ein Basispaket von ausgewählten Sendungen aus 14 TV-Kanälen kostenlos. Wer danach weiterhin Bundesliga sehen will, muss ich die Vollversion Mobile TV laden und kann entweder pro Spieltag für 1,95 Euro oder monatlich für 4,95 Euro weiterhin Fußball schauen. Für die anderen TV Kanäle werden im Monat 7,50 Euro fällig. In diesen Preisen sind die Datenübertragungen bereits enthalten und müssen nicht mehr durch den iPhone-Vertrag abgesichert sein. Allerdings funktioniert der Dienst nur mit der Software OS 3.0 und ausschließlich in Deutschland.

Zum Start fiel auf, dass die normalen TV-Kanäle immer andere Sendungen ausstrahlten als in der Übersicht angezeigt wurden. Und auch die Qualität der Bundesliga-Übertragung birgt noch Verbesserungspotenzial: Die Bilder kamen auf dem doch recht kleinen Bildschirm ziemlich pixelig an, sodass zum Beispiel das aktuelle Spielergebnis oben in der Ecke gar nicht mehr lesbar war. Verschiedene Nutzer berichteten in den einschlägigen Foren auch über eine ruckelige Bilddarstellung. Beim Anbieter ist das Problem offensichtlich bereits bekannt und deshalb besteht Hoffnung, dass demnächst nachgebessert wird.