» iPhone Software


Autor: Christian

Im Februar 2008 kommt eine neue Firmware für das iPhone mit Drittentwickler-Software-Unterstützung heraus. Doch scheinbar wird es bereits in einigen Tagen für alle iPhone-Besitzer zum guten Start in das neue Jahr noch ein Update geben.

Die Newsseite Gizmodo berichtet, dass es bald eine neue Firmware für das iPhone geben wird. Diese wird es ermöglichen die Icons auf dem Startscreen des iPhones mit dem Finger an andere Stellen zu bewegen. Ein Video zeigt wie es geht:

Wenn man genau hinschaut, sieht man, sobald das Icon in den rechten Screen verschoben wird, dass sich unten zwei übliche Apple-Punkte bilden, die anzeigen auf welcher Seite man sich gerade befindet. Wie Gizmodo berichtet, handelt es sich um kein Fake. Laut Aussagen des bekannten iPhone-Hackers Natetrue wäre hierfür zuviel Arbeit notwendig gewesen, er selbst könne die Echtheit bestätigen. Bei der Installation würde Apples Sicherheitsschlüssel genutzt, der bisher von keinem geknackt wurde. Nur mit diesem Schlüssel sei ein Firmware-Update auf dem iPhone ohne Probleme installierbar. Zudem würde das Firmware-Update alle bisherigen Hacks und Jailbreaks zerstören, ein weiterer Hack ist dann erstmal nicht mehr möglich.

Die Einführung dieses Features macht insoweit Sinn, als dass man Webseiten-Bookmarks als Icon auf dem Startscreen ablegen und so sehr schnell auf die jeweiligen Webseiten oder Webanwendungen zugreifen können wird. Zudem wird man aller Voraussicht nach ab Februar 2008, dank des neuen iPhone SDKs, Drittentwickler-Software auch direkt vom Startscreen aus starten können. Ein logischer Schritt also. Andererseits könnte es sich auch hierbei um einen großen Fake handeln, allerdings wäre der Aufwand für diesen erheblich gewesen, wie Hacker Natetrue berichtet. Dass sich die Firmware noch nicht im Internet laden lasse, läge daran, dass sie mit einem Wasserzeichen versehen sein könnte. Und die Herausgeber wollen unerkannt bleiben, daher gibt es bisher nur Bilder und Videos zu sehen.

Weitere Highlights des kommenden Firmware-Updates:

  • die Bestimmung des aktuellen Standorts in Google Maps. Hierbei wird der Standort auf rund 1000 Meter genau über die Sendestationen der Mobilfunkanbieter angezeigt. Ein sehr hilfreiches Feature, wenn man mal unterwegs ist und nicht genau weiß, wo genau man sich gerade aufhält.
  • das Senden von SMS an mehrere Personen. Das war bisher leider nicht möglich. Jedes Mal, wenn man eine SMS an mehrere Personen verschicken wollte, musste man diese immer wieder erneut eingeben. Völlig uneffektiv und daher kaum verwunderlich, dass hier nun ein Update kommt.
  • in Google Maps ist es nun auch möglich sich eine Hybrid-Ansicht anzeigen zu lassen. Bisher konnte man sich entweder die Stadtplan-Ansicht oder die Satelliten-Ansicht anzeigen lassen. Eine Satelliten-Ansicht mit Straßennamen war bisher nicht möglich.

Eine schöne Fotosammlung der neuen Funktionen gibt es auf Flickr zu betrachten.
Wir sehen der neuen Firmware mit großer Freude entgegen und gehen jetzt einfach mal davon aus, dass es sich nicht um ein Fake handelt.    [...mehr]



Autor: Christian

Apple wird im Februar 2008 eine Entwicklungsumgebung für das iPhone veröffentlichen, mit Hilfe derer sich dann ganz offiziell Programme für das iPhone von Drittherstellern entwickeln lassen. Dies hatte Steve Jobs offiziell am 17.10.2007 auf der Webseite von Apple angekündigt. Nun wurde bekannt, dass bereits eine Beta-Version des SDK (Software Development Kit) an ausgesuchte Firmen rausgegeben wurde. So wird es aller Voraussicht nach bereits im Februar auch Programme für das iPhone geben.

Damit keine Viren oder andere schädliche Programme auf das iPhone gelangen, hat sich Apple etwas spezielles einfallen lassen: Unternehmen, die Programme für das iPhone entwickeln, müssen diese mit speziellen Signaturen versehen, die es nur von Apple geben wird. Sollte die Signatur nicht korrekt sein, so würde auch das jeweilige Programm nicht funktionieren. Zudem will man so genau erkennen können, wer die jeweilige Software für das iPhone entwickelt hat. Ähnliche Bemühungen gab es auch bereits von Nokia.

Die iPhone-Plattform wird somit nicht für jedermann für die Software-Entwicklung zur Verfügung stehen. Es ist denkbar, dass man sich diese Signaturen als Entwickler über iTunes kaufen können wird. Eine andere Möglichkeit wäre die Vergabe über eine Apple-Developer-Connection-Mitgliedschaft. Hier gibt es mehrere Mitgliedschafts-Typen mit verschiedenen Merkmalen. Es gibt sowohl die kostenlose ADC-Online-Mitgliedschaft als auch die knapp 3.500 € teure ADC-Premium-Mitgliedschaft. Dazwischen gesellen sich weitere Mitgliedschaftstypen.

Apple hatte das iPhone im Januar dieses Jahres als drei Geräte in einem präsentiert: Telefon, iPod und Internetkommunikator. Vielen ging das nicht weit genug und sie forderten eine Öffnung des iPhones für Dritthersteller. Anwendungen  lassen sich momentan nur über den Safari-Webbrowser entwickeln. Der Nachteil ist hier allerdings, dass dies nur normale Webanwendungen sind und auch Internetzugriff notwendig ist. Auch die Ladezeiten sind relativ langsam. In der Hacker-Szene hat man das iPhone längst geknackt und es gibt zahlreiche Anwendungen. Dies hat allerdings den Nachteil für den iPhone-User, dass er nicht sofort die offiziellen Apple-Updates laden kann, da diese die Hacks meist sofort unschädlich machen. Auch kann das iPhone so beschädigt werden. Zudem wird so kein Schutz gegen schädliche Programme geboten.

Wir freuen uns sehr auf den Februar 2008. Viele Anwendungen sind denkbar: Office-Programme genauso, wie auch Spiele und sonstige Anwendungen. Apple will laut eigenen Angaben eine Entwickler-Community aufbauen und so hunderte neue Anwendungen für das iPhone zur Verfügung stellen.    [...mehr]



Autor: I´ve no phone

Nachdem die ersten Hacks für das iPhone bekannt wurden, kursierten umgehend Gerüchte, Apple werde bei einem fälligen Update die Gelegenheit ergreifen, gehackte Telefone zu deaktivieren. Genährt wurde diese Vermutungen vor allem durch eine Bemerkung aus der Firmenspitze, beim Update manipulierter Handys könne es natürlich zu Problemen kommen. Steves Jobs selbst hatte bei der Deutschlandvorstellung angegeben, man werde versuchen, die Hacks zu unterbinden.

Nach Berichten einiger Nutzer, die das iPhone mit der Software “Jailbreak” für das Einspielen neuer Software oder die Benutzung des Speichers des iPhones als USB-Laufwerk verändert hatten, bestätigen diese Befürchtungen. Nach dem Update verweigerten die Apfel-Handys den Dienst, anscheinend bleib die Telefonfunktion auch nach einem eilig entwickelten Downgrade auf die ältere Version der iPhone-Firmware deaktiviert.

Das Apple und der Mobilfunkprovider, in Deutschland “T-Mobile” gegen den Hack des SIM-Locks wehren, ist verständlich, angesichts des hohen Einstandspreises jedoch erscheint dieser Wunsch nicht wirklich so berechtigt wie bei hoch subventionierten Handys. Sehr schade, dass sich mit dem iPhone die lange Reihe der Geräte fortsetzt, deren Hersteller nicht nur die Möglichkeiten ihrer Geräte nicht erkennen und Ihren Kunden, die dafür einen nicht unerheblichen Preis bezahlen, die Hoheit über ihre Geräte verweigern…

Man stelle sich vor, ein Autohersteller würde das Tanken von Markensprit nur eines einzigen Herstellers und das Fahren an geraden Werktagen nur auf Autobahnen vorschreiben oder dem Kunden verbieten, den vorhandenen Kofferraum zu nutzen, weil es seiner Design-Philosophie widerspräche, Gepäckstücke darin zu lagern!    [...mehr]



Autor: I´ve no phone

George Hotz aus Glen Rock, New Jersey, USA hat das iPhone gehackt. Das, was eigentlich gar nicht funktionieren sollte, hat er in den Sommerferien geschafft. Mit einem Lötkolben, Zeit und viel Geduld hat er den SIM-Lock des iPhones überbrücken können.

Weil ihm das zuerst niemand glauben wollte, hat er in einer Demonstration ein iPhone mit einer T-Mobile SIM-Karte betrieben. Eigentlich sollte man das Mobiltelfon aus dem Hause Apple in den USA nur mit einer SIM-Karte von AT&T nutzen können. Durch diesen Hack kann man das iPhone jetzt auch außerhalb von Amerika mit einem anderen Mobilfunkanbieter verwenden.

Wie George das iPhone knacken konnte, hat er ausführlich in seinen Blog geschrieben. Der Umbau soll nur ein wenig Softwarekenntnisse und grobes Wissen über Hardware voraussetzen.    [...mehr]



Autor: I´ve no phone

Manchmal geht’s und manchmal nicht. Diese und ähnliche Aussagen liest man vermehrt in entsprechenden Foren. Immer mehr iPhone-Kunden sind mit dem teuer erworbenen Handy unzufrieden. Neuester Fehler beim iPhone ist der “revolutionäre” Touchscreeen, denn das Bedienfeld soll an einigen Stellen oder sogar gar nicht auf Berührungen reagieren.

Dabei hat Apple erst Anfang August ein Upgrade zur Verfügung gestellt, das die Fehler beim Touchscreen beheben sollte. Letztendlich kann der betroffene Kunde sein iPhone problemlos von Apple umtauschen. Der Fehler tritt komischerweise auch nur vereinzelt auf, es lässt sich also nicht auf Fertigungsfehler zurückzuführen.

iPhone-Fans in Europa könne nur hoffen, dass solche “Kinderkrankheiten” bis zur Markteinführung in Europa behoben sind.
iPhone - Touchsreen mit Aussetzer ?<br /> © Apple

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Autor: I´ve no phone

Apple hat angekündigt, dass iPhone Kunden ihre iPhones bequem zuhause aktivieren können. Kein langes Anstehen im Laden, kein Preisgeben persönlicher Daten an die Angestellten, die im besten Fall alles dreimal laut wiederholen, so dass jeder weiß. wo man wohnt, wie alt man ist und wie man heißt. “Users will be able to activate their new iPhone in the comfort and privacy of their own home or office, without having to wait in a store while their phone is activated,” sagt Apple chief executive Steve Jobs. “There are tens of millions of people in the US who already know how to sync their
iPods with iTunes, and syncing their new iPhone with iTunes works the same way.”

Die Aktivierung vom iPhone ist ganz einfach. Das iPhone an den Computer anschliessen (egal ob Mac oder PC) und die iTune-Software erkennt das iPhone, reagiert sofort und führt die Aktivierung Schritt für Schritt durch. Der Clou dabei ist die Synchronisierung. Man kann mit iTunes das iPhone mit dem alten Telefon synchronisieren und hat auf einen Schlag sämtliche Daten und Telefonnummern aus dem alten Handy.

Hier hab ich nochmal eine bildliche Beschreibung wie man das iPhone aktiviert.



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Autor: I´ve no phone

Das iPhone ist wahrscheinlich das heißeste Gerät, dass in diesem Jahr in Amerika auf den Markt kommt (genau gesagt ab morgen). Es wird in Amerika entwickelt und ist voll mit europäischer Technik. Das iPhone von Apple ist Handy, iPod, E-Mail-Client, Webbrowser, Kamera und Organiser in Einem.

Apple will bis Ende 2008 rund 10 Mio. iPhones verkauft haben. Die Technologien und Bauteile, die im iPhone verbaut sind, kommen größtenteils aus Europa. Aber durch eine Verschwiegenheitserklärung zwischen Apple und seinen potentiellen Zulieferern ist es nicht eindeutig zu klären, von wem die Bauteile entwickelt werden. Es kann nur spekuliert werden.

So wird beispielsweise vermutet, dass der Bluetooth-Spezialist CSR aus Cambridge die Bluetotooth-Chips baut. CRS baut die Chips auch für die Apple Laptops. ARM Holdings, ebenfalls aus Cambridge könnte weitere Microprozessoren für das iPhone liefern. Sogar deutsche Unternehmen werden als Zulieferer für Apple vermutet. Die Touchscreen werden wohl von Balda produziert und Infineon soll Chips für Daten und Kommunikation entwickeln. STMicroelectronics stellt angeblich zwei der drei Berührungssensoren her.

Eigentlich kann es ja auch egal sein, von wem und von wo die Technik herkommt, wichtig für den Nutzer ist nur, dass sie funktioniert.

 

 

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