» Markteinführung


Autor: I´ve no phone

In nur 74 Tagen hat Apple es geschafft, 1.000.000 iPhone zu verkaufen. Jobs verwies darauf, dass man zwei Jahre gebraucht hat, um 1 Mio. iPods zu verkaufen. An den ersten beiden Tagen, an denen das iPhone auf den amerikanischen Markt kam, wurden 270.000 iPhones verkauft, obwohl man dachte, es wären zwischen 500.000 und 700.000 iPhones, sind diese Verkaufszahlen einzigartig.

Dennoch waren einige Experten und Analysten davon ausgegangen, dass man in diesem Jahr sogar 5. Mio iPhones verkaufen würde. Diese Verkaufszahl wird Apple selbst mit der iPhone-Preissenkung kaum schaffen. Man sollte trotz des Apple-Hypes noch realistisch bleiben. Schließlich ist das iPhone kein Stück Butter, dass jeder braucht, sondern immer noch ein Handy, dass jetzt 399$ kostet. Somit sind meiner Meinung nach 1.Mio verkaufte iPhones ein Super-Anfang. Wenn der Verkauf nicht stagniert oder sogar zurückgeht, wird der Mobilfunkmarkt schneller erobert, als es der Konkurrenz lieb ist.    [...mehr]



Autor: I´ve no phone

Apple hat den Preis für das iPhone von 599 US-Dollar auf 399 US-Dollar reduziert.

Des einen Freud, des anderen Leid.

Kunden, die sich ein iPhone zulegen wollen, können sich über den Preisnachlass freuen. Ärgerlich nur für diejenigen, die sich das iPhone schon gekauft haben. Für die iPhone-Pioniere dürfte dieser gewaltige Preisnachlass ein Schlag ins Gesicht sein.

Nachdem eine Welle der Empörung durch die USA ging, räumte Jobs persönlich in einer Mitteilung auf der firmeneigenen Homepage einen Fehler ein. Der Fehler sei nicht die Preissenkung, sondern er habe seiner Ansicht nach das Vertrauen der ersten iPhone-Kunden missbraucht.

Nachdem Jobs tausende E-Mails bekommen und gelesen hat, ist er zu dem Entschluss gekommen, dass alle Kunden, die bereits für 599$ ein iPhone gekauft haben, einen 100$ Warengutschein für sämtliche AppleStores bekommen. Damit hätte sie nur 100$ zuviel ausgegeben anstatt 200$ - immerhin.

In der Mitteilung schrieb Jobs: “Es gibt immer einen Wandel und eine Weiterentwicklung, und es wird immer jemand geben, der ein Produkt vor einem Stichtag kauft und so eine Preissenkung oder eine neue Version eines Betriebssystems verpasst oder was auch immer für eine Neuerung. So ist das eben mit der Technologie.” Damit ist die 100-Dollar-Preisdifferenz scheinbar gerechtfertigt.

Der Grund für die Preissenkung sei scheinbar der bisherige Verkaufserfolg des iPhones. Um diesen Start noch mehr zu pushen, müsse der Preis vom iPhone gesenkt werden. Ziel soll es sein, der aufkommenden Konkurrenz so wenig Kunden wie möglich zu überlassen.

Wie teuer das iPhone in Europa, speziell in Deutschland sein wird, ist noch unklar. Vielleicht sollte man aber sein iPhone zwei bis drei Monate nach Markteintritt kaufen, dann ist es eventuell 100 -150 Euro billiger.    [...mehr]



Autor: I´ve no phone

T-Mobile hat den Zuschlag erhalten und ist exklusiver Anbieter für das iPhone in Deutschland. Damit bestätigen sich die anhaltenden Vermutungen, dass iPhone und T-Mobile kooperieren. Dafür muss T-Mobile aber Zugeständnisse gegenüber Apple in Kauf nehmen. Für die Exklusivrechte muss der deutsche Mobilfunkanbieter 10% der erzielten Umsätze mit dem iPhone an Apple zahlen. Das berichtet zumindest die FTD.

Ähnliche Verträge wurden auch in den anderen europäischen Ländern abgeschlossen. Orange erhält beispielsweise alleiniges Vertriebsrecht in Frankreich und O2 konnte den Exklusivvertrag vor wenigen Tagen für Großbritanien abschliessen. Damit führt Apple seine Strategie des exklusiven Vertriebs auch in Europa fort.

Apple will die Partnerschaft der jeweiligen Mobilfunkanbeiter auf der IFA in Berlin öffentlich bekannt geben. Somit scheint der Markteinführung in Europa nichts mehr im Wege zu stehe. Das iPhone soll bereits schon in diesem Jahr rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in die Läden kommen.    [...mehr]



Autor: I´ve no phone

Verschiedene Marketingexperten sind sich einig, dass die Einführung des iPhones offenbar einzigartig ist und seines gleichen sucht.

Ville Heiskanen von Bloomberg zum Beispiel vergleicht die Werbekampangne des iPhones mit der Markteinführung vom Ford Mustang 1964 und mit Microsoft’s Windows 95. Andere sind davon überzeugt, dass es die erfolgreichste Werbekampangne der Welt sei. Zum einen liegt es am Gerät selber und zum anderen auch an der Kommunikationspolitik von Apple. Apple hatte nur stückchenweise Informationen zum iPhone an die Öffentlichkeit getragen, wodurch das Interesse immer größer wurde. Kein anderes technisches Gerät hatte so viel Berichterstattungen wie das iPhone. Apple’s Werbekampangne kostet rund 100 Mio. Us-Dollar. Verantwortlich dafür ist Media Arts Lab\TBWA aus Los Angeles.

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