» News
Bereits am Montag, den 3. Dezember sollte das Urteil ergehen. Das Hamburger Landgericht vertagte allerdings seine Entscheidung auf heute. Vodafone hat dabei verloren und deren einstweilige Verfügung wurde aufgehoben. Das exklusive Verkaufsabkommen zwischen Apple und der Deutschen Telekom sieht das Gericht somit für legal an. Einen möglichen Verstoß gegen Kartellrecht oder gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG), sieht das Gericht bei diesem Abkommen nicht.
Das iPhone wird somit weiterhin mit dem Vertrag exklusiv bei T-Mobile vertrieben. T-Mobile hat nach dem Gerichtsbeschluss bekannt gegeben, dass man das iPhone ab sofort wieder nur in Verbindung mit dem Vertrag und der Sim-Lock-Sperre anbieten werde. Die Möglichkeit das iPhone für 999 € ohne Vertrag und ohne Sim-Lock-Sperre zu erwerben, fällt somit weg.
Als kleines Highlight für iPhone-Besitzer dürfte allerdings das Zugeständnis der Deutschen Telekom gelten, dass man nach den 2 Jahren Vertragslaufzeit das iPhone entsperren lassen können wird. Allerdings ist dann auch hier davon auszugehen, dass es sich dann schon um ein relativ altes Gerät handeln dürfte und ein neues iPhone die Konsumenten locken wird. Allerdings wird man das iPhone so zumindest seiner Frau oder dergleichen geben können, die da nicht so einen Wert drauf legt
Beide Seiten haben nun 1 Monat Zeit in Widerrufung zu gehen, um das Urteil anzufechten. Vodafone hatte aber bereits im Vorfeld angekündigt, dass man das Urteil akzeptieren werde. Es ist somit nicht damit zu rechnen, dass dies geschehen wird.
Weitere Infos zum Thema Providerstreit auf apfel-24
[...mehr]
T-Mobile hat angekündigt ab morgen, den 1. Dezember, die iPhone-Tarife hier in Deutschland sowohl für neue Kunden, als auch für bestehende Vertragskunden attraktiver zu gestalten.
Sind die Gesprächsminuten verbraucht, so werden die Folgeminuten ab dann im Complete XL-Tarif für 89 € nur noch 9 Cent für jede weitere Minute kosten, statt wie bisher 29 Cent. In den Tarifen Complete L für 69 € und Complete M für 49 € kosten die Folgeminuten zukünftig nur noch 29 Cent, statt wie zuvor 39 Cent.
Als weiteren Bonus erhalten die Kunden in allen drei Tarifen eine Weekend-Flatrate, so dass alle Gespräche am Wochenende - rund um die Uhr - in das deutsche Festnetz wie zu Anschlüssen von T-Mobile kostenlos sind!
Der Kunde muss hierfür nichts tun, die Umstellung auf die neuen Tarife erfolgt automatisch. Kunden, die sich zudem zwischen dem 3. und 15. Dezember in einem der T-Punkte dazu entschließen einen iPhone-Vertrag abzuschließen, müssen die 25 € Einrichtungsgebühr nicht bezahlen.
Die Telekom gab mittlerweile zu einen Teil der vereinnahmten Gebühren an Apple abzuführen. Damit werden die Vermutungen bestätigt. Die Beteiligung wird hierbei auf mindestens 20 Prozent am Telefon-Umsatz geschätzt. Auch AT&T, die die Exklusiv-Rechte in Amerika für das iPhone haben, gab bereits zu einen Teil der Umsätze durch das iPhone an Apple abführen zu müssen. Der CEO von AT&T gab zudem vor kurzem bekannt, dass im kommenden Jahr ein iPhone mit UMTS-Unterstützung auf den Markt kommen wird.
Im Rahmen der gerichtlichen Verhandlungen zwischen Vodafone und T-Mobile wurde jetzt auch bekannt gegeben, dass man das iPhone nach Ablauf des zweijährigen Vertrags auf jeden Fall entsperren wird, so dass es mit allen anderen Mobilfunkanbietern nutzbar sein wird. Dies ist für uns Kunden sehr erfreulich zu hören, gab man doch erst an, dass man auch nach den 2 Jahren das iPhone nicht entsperren wird und man nur durch einen weiteren 2-Jahres-Vertrag das iPhone weiterhin nutzen können wird. Zudem spart man sich die 600 €, die die Telekom momentan für eine Entsperrung verlangt.
Somit hat das Vorgehen von Vodafone gegen T-Mobile für den Kunden schon viele positive Auswirkungen erzielt. Ein Urteil wurde allerdings vertagt und soll nun am Montag, den 3. Dezember erfolgen.
Wie das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, geht man davon aus, dass durch die intensive Prüfung die Chancen der Deutschen Telekom gestiegen sein sollten, das Ergebnis doch noch für sich entscheiden zu lassen. Der Telekom sei es scheinbar gelungen, die Kernargumente von Vodafone, welche die einstweilige Verfügung gestützt hatte, zu erschüttern, gibt der Kartellrechtsexperte Michael Dietrich dort an. [...mehr]
Debitel hatte bereits angekündigt Tarife für das iPhone anbieten zu wollen. Nun ist es soweit: Am Mittwoch werde man spezielle Tarife herausbringen, die dann für iPhone-Besitzer optimiert seien. Debitel nutzt hierbei die derzeitige Situation der Deutschen Telekom aus, die aufgrund einer einstweiligen Verfügung durch Vodafone momentan dazu verpflichtet ist, das iPhone auch ohne Vertrag anzubieten, ansonsten drohe ihr eine Strafe von 250.000 € pro verkauftem iPhone.
Am Donnerstag soll diese Rechtssituation allerdings schon vor einem Gericht geklärt werden. Dann kann es durchaus sein, dass ab dann das iPhone wieder nur mit Vertrag erhältlich sein wird.
Das iPhone wird momentan für 999 € von T-Mobile auch ohne Vertrag angeboten. Der Clou: Debitel bietet seinen Kunden bei Vertragsabschluss eine Rückerstattung von 600 €, so dass man im Endeffekt auch nur 399 € zahlen muss. Dafür hat man dann allerdings auch ein entsperrtes iPhone, das sich mit allen Mobilfunkanbietern nutzen lässt.
Der günstigste Tarif bei Debitel kostet 39,95 € und bietet ähnlich wie der Complete-M-Tarif von T-Mobile 100 Gesprächsminuten im Monat, allerdings statt 40 SMS sogar 100 SMS im Monat. Auch eine Datenflatrate ist inklusive. Hier gibt es allerdings einen Nachteil, denn EDGE lässt sich wohl nicht nutzen und auch die HotSpots der Deutschen Telekom sind nicht inklusive. Dafür kann man nun frei zwischen Vodafone, O2 und E-Plus entscheiden.
In Frankreich wird ab dem 29.11.2007 auch das iPhone ohne Vertrag angeboten. Es soll dann über 500 €, allerdings weit unter 1.000 € kosten. Für viele wäre auch dies eine Möglichkeit an ein entsperrtes iPhone zu kommen, um es dann hier zum Beispiel mit den angebotenen Debitel-Tarifen nutzen zu können. Inwieweit dies möglich ist, sollte aber abgewartet werden, denn momentan sieht es so aus, dass auch das deutsche entsperrte iPhone nicht mit Karten ausländischer Mobilfunkbetreiber genutzt werden kann. [...mehr]
Im Januar hat Apple das iPhone angekündigt. Fast 1 Jahr musste man warten bis das iPhone endlich nach Deutschland kam. Dann gingen die Diskussionen los: Wer wird das iPhone hier in Deutschland vertreiben? Letztendlich bekam die Deutsche Telekom mit ihrer Mobilfunk-Tochter T-Mobile den Zuschlag für das iPhone. Man richtete sich darauf ein, dass man den Anbieter gegebenenfalls wechseln müssen würde, denn ohne Vertrag würde es das iPhone nicht geben. So lauteten dann auch immer wieder die Statements der Telekom. Erst Anfang November gab man dann endlich die Tarife bekannt. 49 € sollte der günstigste Tarif kosten, allerdings mit der Einschränkung ab 200 MB Datenvolumen in der Geschwindigkeit heruntergestuft zu werden. Auch hier gab es heftige Diskussionen. Einige bissen dann aber am 09.11. die Zähne zusammen und sagten “Ja” zum iPhone mit all den “Nebenwirkungen”. Doch nun wird man als Erstkäufer bestraft: Nur knapp 10 Tage nach Veröffentlichung des iPhones gibt es das iPhone nun ohne Vertragsbindung! Für 999 € erhält man das gute Stück vertragsfrei und ohne Sim-Lock und kann nun völlig frei wählen, welchen Anbieter man in Zukunft nutzen wird. Die Early-Adopter, die treu zu Apple standen und gegen alle negativen Kommentare trotzdem einen Vertrag abschlossen, dürfen für zusätzlich 600 € ihr iPhone auch entsperren lassen, um es mit anderen Anbietern nutzen zu können. Diejenigen, die es allerdings in den letzten beiden Tagen gekauft hatten, also seit dem 19.11., bekommen die 600 € geschenkt und dürfen es kostenlos entsperren lassen. Das wird damit begründet, dass Vodafone am 19.11. die einstweilige Verfügung erwirkt hat.
Diejenigen, die es sich allerdings sofort gekauft haben, werden bestraft: 600 € und einen Vertrag für 2 Jahre am Hals. Was nützt dann noch eine Entsperrung, wenn man sowieso vertraglich gebunden ist? Entgegenkommend wäre es gewesen, wenn T-Mobile wenigstens den bisherigen Käufern eine günstigere bzw. auch kostenlose Entsperrung angeboten hätte, aber so ist es einfach nur ein kundenunfreundliches Vorgehen, das sicherlich nicht die Bindung der Kunden stärken wird. Auch die jetzigen Käufer haben einen Vorteil, sie wissen worauf sie sich einlassen und können entscheiden, etwas das die Erstkäufer nicht mehr tun können.
Ich werde zumindest rechtliche Schritte prüfen. Ich bin mit meinem Vertrag sehr zufrieden, zahle auch gerne die monatlichen Gebühren, würde aber trotzdem gerne mein iPhone entsperren, denn so könnte ich auch andere Handy-Karten ab und an nutzen. Auch frage ich mich, was passiert, wenn mein iPhone zum Beispiel kaputt geht oder gestohlen wird, dann könnte ich mir momentan eines für 999 € neu kaufen bzw. jetzt eine Versicherung dafür abschließen, damit ich in diesem Fall ein neues iPhone bekommen würde. Somit könnte ich meinen speziellen iPhone-Vertrag weiter nutzen. Allerdings hat T-Mobile in seiner Pressemitteilung angegeben, dass man das iPhone solange frei verkaufen wird, bis gerichtlich entschieden ist, ob dies so sein müsse. Es kann somit durchaus sein, dass man es nach der gerichtlichen Entscheidung wieder nur mit Vertrag bekommen wird.
Ich frage mich auch, wie es nach der Vertragslaufzeit aussehen wird. Muss ich dann auch die 600 € zahlen? Das ist eigentlich völlig untypisch. Die meisten subventionierten Handys kann man sich gegen eine gewisse Gebühr freischalten lassen, diese ist dann allerdings nicht so hoch, dass man sich das Handy auch gleich ohne Vertrag hätte kaufen können.
Alles Dinge, die für mich absolut kundenunfreundlich sind. Ich hoffe T-Mobile wird hier viel negatives Feedback bekommen und schon bald einige Dinge klar stellen und ändern. [...mehr]
Immer mehr Webseiten bieten spezielle Mobil- bzw. iPhone-Versionen ihrer Webseiten. So z.B. Google und Amazon. Bei Eingabe der normalen Webseiten-URL wird man dann automatisch im iPhone auf die Mobil-Version umgeleitet, bekommt also von der normalen Webseite gar nichts mehr zu sehen.
Dies kann man auch im Großen und Ganzen begrüßen, denn die Mobil-Versionen laden schneller und lassen sich besser lesen, da sie speziell auf die kleinen Bildschirme angepasst sind. Kritisch wird es, wenn man gar nicht mehr auf die normalen Webseiten zugreifen kann. Wenn man die Amazon-Webseite aufruft, wird zwar die Mobilversion angezeigt, allerdings gibt es oben einen Link, mit dem man dann ganz normal zur richtigen Webseite von Amazon wechseln kann. Man hat also die Wahl.
Immer mehr Seiten bieten allerdings iPhone-optimierte Seiten, die automatisch geladen werden, ohne die Möglichkeit sich überhaupt noch die normale Webseite anzeigen zu lassen. So z.B. Focus und Bild. Dies verstößt gegen das ganze Konzept des iPhones, das dem Benutzer schließlich das richtige Internet in die Hosentasche liefern soll und eben nicht die kleinen WAP-Seiten, die man auch schon von all den anderen Handys kannte und die man gerade deswegen auch nicht besuchen wollte.
Wir sehen gerne iPhone-optimierte Seiten, aber dann doch bitte immer mit der Möglichkeit auch auf die normale Webseite zugreifen zu können!
[...mehr]
Gestern hab ich schon vom 17 jährigen Georg Hotz berichtet, der das iPhone gehackt hat.
Jetzt hat er sein gehacktes iPhone, mit dem man jetzt auch mit einer anderen SIM-Karte als der von AT&T telefonieren kann, gegen drei neue iPhones und einem Nissan 350Z getauscht. Neuer Besitzer ist jetzt der High-Tech-Mogul Terry Daidone.
Terry Daidone wurde auf “Youtube” auf George Hotz und sein Meisterwerk aufmerksam, dass er dort stolz zeigt.
Eigentlich wollte Hotz sein iPhone bei EBay versteigern. Aber nach wenigen Tagen hat er die Auktion abgebrochen, weil zu viele Spaßangebote abgegeben wurden.
Na ja, drei neue iPhones und ein Nissan 350Z hätte er bei EBay sicherlich nicht bekommen. [...mehr]
Im Gegensatz zu ziemlich allen anderen Handys kann man beim iPhone weder die SIM-Card rausnehmen, noch den Akku wechseln. Kurz um, das iPhone lässt sich eigentlich nicht öffnen - eigentlich. Leute von Zdnet.com haben nach langem Anstehen ihr iPhone für 600 US-Dollar und einen zweijährigen Handyvertrag mit AT&T erhalten und im Interesse der Wissenschaft
das iPhone in seine Einzelteile zerlegt.
Allen iPhonefans wird wahrscheinlich der Atem stehen bleiben, aber es ist wahr: Es gibt Menschen, die sich ein iPhone für viel Geld kaufen, um es anschließend zu zerstören. [...mehr]
Es scheint so, als wird T-Mobile in Europa der Exklusivpartner von Apple für den Vertrieb des Mobiltelefons mit dem Apfel-Logo. Steve Jobs, der CEO von Apple, will in Europa wie auch schon in den USA nur mit einem Netzbetreiber exklusiv kooperieren. Er betrachte das iPhone als exklusives Handy, das auch so angeboten werden soll.
In den USA ist es AT&T und Europa wohl allem Anschein nach bald T-Mobile. Anbieter wie Orange, Hutchison und O2 scheinen schon aus dem Rennen um den Exklusivvertrag zu sein. Es sind wohl nur noch Vodafone und T-Mobile im Gespräch. Insider glauben, dass T-Mobile bessere Chancen als Vodafone hat. Begründet wird es mit den verschiedenen Musikportalen. Vodafone’s Musikportal Live! Portal scheint nicht kompatibel mit der iTunes-Software zu sein, das Portal von T-Mobile anscheinend schon.
Ende des Jahres, wahrscheinlich aber schon im Herbst will Apple mit dem iPhone in den europäischen Handymarkt einsteigen. Der Exklusivverkauf kann wohl in den USA erfolgreich sein, Experten glauben aber, dass diese Strategie in Europa nicht funktionieren wird. Der Markt sei in Europa viel zu zerstückelt. Mit T-Mobile hätte Apple sicherlich ein potenten Partner in Deutschland, aber in den anderen europäischen Ländern ist T-Mobile bei weiten nicht so verbreitet. Deshalb sollte Apple ruhig noch mehr Partner finden, so dass der ganze europäische Markt bedient werden kann. Schließlich soll das iPhone neben den iPods und den Macs dritte Kraft im Hause Apple werden.
Die Einführung des iPhones am Wochenende bescherte Apple einen unerwartet großen Erfolg. Es wurden am Wochenende bereits zwischen 500.000 und 700.000 iPhones in den Applestores verkauft. Der Verkauf startete am Freitagabend um 18.00 Uhr (jeweilige Ortszeit) und ging die ganze Nacht. Mehr als ein Drittel der 164 Applestores soll bereits schon in der Nacht zu Montag keine Ware auf Lager gehabt haben.
Die Erfolgsgeschichte des iPhones hängt jetzt aber davon ab, wie sich die Verkaufszahlen in den Jahren 2008 und 2009 entwickeln werden und wie gut sich das iPhone in Europa verkaufen lässt. Apple will 2009 nämlich ein Drittel aller Umsätze mit dem iPhone erzielen und deshalb muss das iPhone neben dem iPod und den Macintosh-Rechnern zum Hauptgeschäftszweig werden. Der Start ist zumindest schon mal geglückt. [...mehr]





