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Das iPhone als Kommandozentrale für Küche, Keller und Garten

By on 23. Mai 2011

Eigentlich ist es ja nichts Neues, dass wir versuchen, die Abläufe des täglichen Lebens zu vereinfachen, aus der Ferne zu steuern und uns mit ausgefeilter Technik ein Stückchen mehr Freizeit zu schaffen. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn es denn funktioniert.

Deshalb habe ich mal einige dieser Helfer in Haus und Garten genauer unter die Lupe genommen. Als erstes wenden wir uns der Waschmaschine 2.0 zu: Miele hat vor einiger Zeit mit dem Konzept miele@home zur Hausgerätevernetzung die Haushaltsgeräte aufs iPhone und iPad gebracht. Die Waschmaschine schickt beispielsweise Statusupdates, wie lange die Maschine noch läuft. Das Unternehmen stattet alle seine Geräte mit Kommunikationsmodulen aus. Deshalb kann man auch den Backofen von unterwegs anschalten oder überprüfen ob mit dem Geschirrspüler alles im grünen Bereich ist. Voraussetzung ist, dass das Miele Gateway XGW 2000 im Hausnetz installiert ist. Wer sich auskennt, weiß dass die Miele-Geräte eher in der Königsklasse angesiedelt sind – auch was den Preis betrifft. Dafür ist das iPhone-Handling nicht mit zusätzlichem finanziellem Aufwand verbunden.

Von der Küche in den Garten: der Rasenmäher – jedenfalls einige der Firma Husqvarna lassen sich ebenfalls wie durch Zauberhand fernsteuern. Das funktioniert mit einem SMS-Modul und einem GPS-Empfänger, der über die App My Automower verfolgt und per SMS gesteuert werden kann. Ein Timer sorgt darüber hinaus für vollautomatisches Rasen trimmen.

Damit der Rasenmäher nicht über sein Territorium hinausschießt und gleich Nachbars Rasen mit bearbeitet, muss ein Kabel an den Grenzen der Rasenfläche verlegt werden. Damit man immer weiß, wie es um die Gärtnerarbeiten bestellt ist, erhält man Status-Updates und kann mittels GPS-Empfänger auf einer Google Maps Karte die Arbeiten verfolgen.

Solcher Luxus hat – ihr habt es Euch schon gedacht – auch seinen Preis: das Modell 220 AC kostet 2.249 Euro.