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Das iPhone als Partyplaner

By on 6. Juli 2009

Kürzlich habe ich eine Menge kostenloser Applikationen auf das iPhone geladen. Manche sind sehr brauchbar, andere nice to have aber nicht lebensnotwendig und wieder andere sind mehr als überflüssig. Zu welcher Kategorie der Partyplaner gehört, schaue ich mir heute an.

Eigentlich ist die Handhabung des Partyplaners ganz einfach: Drei Schritte und schon ist die Vorbereitung erledigt. Man gibt zunächst die Anzahl der Partygäste ein und danach die Dauer der Veranstaltung. Außerdem ob die Gäste harte Drinks, Bier oder Wein bevorzugen. Schließlich lässt sich noch einstellen, ob die Partygäste viel oder nicht so viel Alkohol trinken.

In Schritt 2 kann man dann angeben, welche Alkoholika angeboten werden sollen, ob es Champagner gibt oder nicht, welche Drinks auf dem Programm stehen und ob die Getränke vorgekühlt sind.

Schritt 3 gibt dann bereits die Resultate aus. Wir haben versucht für den runden Geburtstag eines Freundes unter realen Umständen zu planen. Dabei viel auf, dass man keine Möglichkeit hat, die Partygäste nach Erwachsenen und Kindern zu unterscheiden. Aber das macht wohl nichts, weil ja sowieso keine alkoholfeien Getränke eingeplant werden. Ebenso wenig wie Essen.

Wir haben also zum Spaß nur dem Alkohol zugeneigte Erwachsene mit der Präferenz Bier eingegeben. Heraus kam ein ziemlich enttäuschendes Ergebnis: Wenn die Party acht Stunden dauert, bekommt jeder Gast drei Gläser Bier, dafür sind für 40 Gäste 200 Servietten eingeplant. Spätestens da ging ein Aufschrei durch die männlichen Partybesucher und wir haben beschlossen, doch wieder auf konventionelle Weise zu planen.

Fazit: Es gibt sehr viele Mankos an der PartyPlanner App. Sie ist nur in englisch verfügbar, berücksichtigt nur alkoholische Getränke, keine Kinder und die Mengenangaben sind eher knapp bemessen. Als nettes Gimmick in einer frühen Phase der Planung kann man die iPhone App dennoch einsetzen, zumal sie ja nichts kostet.

Weitere Infos gibt es bei den Entwicklern von 2.1 Films.