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Facebook: Grundregeln für den Datenschutz

By on 22. Juni 2010

Facebook ist ja schon eine Weile im Visir der Datenschützer. Davon ist auch die iPhone App nicht ausgenommen. Was auf den ersten Blick wie eine praktische Funktionalität aussieht, kann auf den zweiten Blick schon zu einem Ärgernis werden.

Facebook App

Es gibt viele Apps, die auf Facebook zugreifen, um dort Informationen im Profil des Nutzers zu veröffentlichen. Das ist im Grunde auch der Sinn eines sozialen Netzwerkes und warum sollte man ständig überall alles updaten müssen? Das gilt für die eigenen Informationen, die auf Facebook veröffentlicht werden ebenso wie für die Informationen, die die eigenen Kontakte via das soziale Netzwerk zur Verfügung stellt.

Besonders übel wird es, wenn man der Facebook App erlaubt, zu synchronisieren. Facebook lädt das komplette Adressbuch des Nutzers und behält die Daten – egal ob diese selbst Nutzer des Dienstes sind oder nicht. Spätestens dann bekommen Eure Freunde und Bekannten regelmäßig Werbung von Facebook. Wer mal kurz nachdenkt, kommt sicher darauf, dass es eine ganze Menge Daten auf der SIM-Karte des Telefons gibt, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind: die geschäftliche E-Mail-Adresse von Freunden zum Beispiel oder die private Handynummer der Liebsten (wenn die öffentlich wird, könnte man ja eine Kontaktaufforderung dahinter vermuten).

Und was einmal in den Facebook-Datenbanken gelandet ist, lässt sich von dort auch nicht wieder löschen. Nachdem dieses Vorgehen juristisch doch sehr fragwürdig ist, hatte Spiegel vor einiger Zeit angefragt, wie Facebook dazu steht und eine Möglichkeit genannt bekommen, wo man zumindest die hochgeladenen E-Mail-Adressen wieder entfernen kann.

Am besten ist es jedoch, die Synchronisation gar nicht erst zuzulassen.