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Funktionsweise und Geschäftsmodel des App Store

By on 15. März 2010

Nicht nur hat Apple mit seinem iphone eine kleine Revolution losgetreten. Auch der dazugehörige AppStore hat bisher für reichlich Furore gesorgt. Der App Store ist mittlerweile so gross und populär, dass der eine oder andere Programmierer sich ein goldenes Näschen mit dem Programmieren und Vermarkten seiner Mini-Applikationen verdient hat.

App Store: Der eine oder andere Star wird geboren

Der Erfolg des AppStores erzählt eine Geschichte, in der es Programmierern scheinbar ermöglicht wird, mit einer tollen Idee, auf eine einfache Art und Weise sehr viel Geld zu verdienen. So ist es einem Programmierer namens Ethan Nicholas gelungen mit seinem Spiel “ iShoot”, dass sich zigtausendfach verkauft hat, sich im App Store zu behaupten und beinahe 1 Millionen $ zu machen. Hintergrund: Ethan Nicholas ist ein Programmierer, der als Angestellter nicht einmal genug verdient hat, um sich Literatur zum Thema Programmieren zu besorgen. Heute ist seine App gegen eine Gebühr im App Store zu haben. Jedoch steht Nicholas mit seiner Erfolgsstory nicht alleine da.

App Store: Apples digitaler All-in-one-Laden

Im Store finden sich vielerlei digitaler Inhalte, die sich mit allen Computern, iPhones und iPod touches abspielen lassen. So finden sich die populären kleinen Programme, die sich im Store befinden und einfach “Apps” genannt werden, in einer eigenen Kategorie wieder. Die Apps sind entweder kostenlos oder gegen einen Preis (meist max. 10 Euro) zu erstehen. Mithilfe eines iPhones oder iPod touches können die Inhalte entweder via Wlan oder Netzverbindung geladen werden. Diese sehr bequeme Art, sich die Applikation und digitalen Inhalte herunterladen zu können, haben mit Sicherheit zum Erfolg des Stores beigetragen.

App Store: Innovatives Verkaufsmodel

Das Geschäftsmodel der App Stores hat es so bisher in der Handy-Welt noch nicht gegeben. Apple verdient an dem Geschäft mit den digitalen Inhalten zwar mit, ist aber stark daran interessiert, dass Programmierer erfolgreich werden in der Vermarktung ihrer Apps. Das Unternehmen stellt seiner Schar an Software-Entwicklern eine Programmier-Plattform zur Verfügung, auf der sie selber bestimmen, ob das Programm für Nutzer etwas kosten soll und wenn es etwas kosten soll, bestimmen sie selber den Preis. Um die Software überhaupt entwickeln zu können, stellt Apple seinen Programmierern das so genannte SDK und Development Kit bereit. Auf diese Art soll gewährleistet werden, dass die Entwickler bestmögliche Apps herstellen können. Natürlich hat das auch einen wirtschaftlichen Hintergrund, denn Apple verdient an jeder verkaufen App mit und so behält das Unternehmen 30 % des Verkaufserlöses.Auf der anderen Seite müssen sich die Programmierer nach dem Einstellen des Programms um fast nichts mehr kümmern, denn Apple übernimmt die Distribution. Solange das App gut ist und bei Usern auf Interesse stösst, geht der Programmierer als Gewinner nach Hause.

Fazit: Eine App für jedermann

Der App Store wird von Apple selber als kleine Revolution tituliert. Man kann bei aktueller Betrachtung der Popularität und der Download-Zahlen (über 1 Milliarde nach 1 Jahr) die Aussage von Apple tatsächlich fast vollständig abnicken. Dabei findet sich sicherlich für jeden etwas, von einfachen Spielen bis hin zu komplexen Applikationen für den Medizinbereich. Geschengutscheine verschenken ist ebenfalls möglich.

Foto: icing – Fotolia.com

One Comment

  1. Sebastian

    7. April 2010 at 18:58

    „… die sich mit allen Computern … abspielen lassen“: Ehrlich?

    „Das Geschäftsmodel der App Stores hat es so bisher in der Handy-Welt noch nicht gegeben.“ Leider nicht ganz richtig. Die Firma Handango hat mit InHand bereits vor Apple einen Shop für Smartphone-Software gehabt (für BlackBerry, Plam, Symbian…).