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Handyverträge: Drum prüfe, wer sich bindet

By on 21. Februar 2013

smartphone in händenIn Deutschland gibt es mittlerweile mehr Handyverträge als Einwohner. Demnach haben die knapp 82 Millionen Deutschen über 113 Millionen Handyverträge. Ob sich ein Großteil dieser Verträge nun allerdings lohnt, ist sicherlich fraglich. Denn viele Verbraucher entscheiden sich letztlich für einen Handytarif, der unterm Strich gar nicht zum eigenen Nutzungsverhalten passt. Vor allem für die mobile Internetnutzung geben die Deutschen teilweise sehr viel Geld aus, obgleich sie den mobilen Zugang zum Internet nur vergleichsweise selten nutzen. Für die Mobilfunkanbieter ist dies natürlich ein lohnenswertes Geschäft.

Persönliches Nutzerprofil beachten

Verbraucher, die nach einem neuen Handytarif Ausschau halten, sollten sich zuvor also vor allem Gedanken über ihr Nutzungsverhalten machen. Ist der schnelle, aber teuere mobile Internetzugang wirklich nötig? Benötige ich tatsächlich eine All-In-Flatrate? Und soll ich wirklich den teuereren Tarif wählen, nur um ein noch höherwertiges Handy beziehungsweise Smartphone zu erhalten?

Sind diese Fragen geklärt, gilt es natürlich auch das Kleingedruckte genau zu studieren. Viele Tarife glänzen auf den ersten Blick zum Beispiel mit guten Konditionen. Doch am Ende können sich etwaige Kostenfallen auftun. Dies gilt vor allem für die zahlreichen Flatrates und hier im Besonderen für die Internetflatrates.

Flatrate oder begrenztes Datenvolumen?

So gewähren viele Mobilfunkanbieter zwar tatsächlich einen permanenten mobilen Zugang zum Internet, wenn man sich für eine Internetflatrate entscheidet. Bei genauerer Betrachtung der Vertragsbedingungen zeigt sich dann aber oft, dass die Anbieter die Geschwindigkeit des Zugangs drosseln, sobald der Nutzer eine bestimmte Datenmenge überschreitet. Und so kann sich ein vermeintliches Handy Schnäppchen auch schnell zu einer Kostenfalle oder zumindest zu einem Ärgernis entwickeln.

Den richtigen Riecher für einen guten Deal

Um bei einem Handy Schnäppchen letzten Endes alles richtig zu machen, sollte genaustens auf das Kleingedruckte geachtet werden. Schnäppchenblogs weisen zum Beispiel auf Details hin, wie dass man rechtzeitige Kündigungsfristen einzuhalten hat. Berücksichtige man solche Details und andere Fallstricke, so kann man tatsächlich eine Menge Geld sparen. Verschläft man jedoch mal die eine oder andere Kündigungsfrist, so kann man als Verbraucher auch schnell auf die Nase fallen.

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