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iMessage: SMS Kosten für immer Adieu sagen

By on 10. Oktober 2011

SMS gehören zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel der heutigen Zeit, wenn nur die Kosten nicht wären, denn ob nun Grundpreis oder pro SMS, teuer ist es allemal. Da kommt iMessage gerade recht und die Mobilfunkanbieter raufen sich die Haare.

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Nun, ganz so verängstigt müssen sie noch nicht sein, denn bislang wird iMessage nur auf iOS 5 Produkten verfügbar sein, iPhone, iPod und iPad-Besitzer sind dann in der Lage, kostenlos Nachrichten auszutauschen. Das geschieht durch WiFi oder aber 3G.

Ohne Kosten, mit vielen Extras

Und als wäre das nicht schon genug, iMessage ist in der Messages App drin, kann also ebenso kostenlos Bilder, Videos und anderes verschicken und genau da wird es ja bei Anbietern gerne mal teuer. Selbst Gruppennachrichten und Anzeigen, ob eine SMS angekommen ist und gelesen wurde, kann man mit iMessage einstellen.

So schön das für den Kunden ist – der hoffentlich genug Freunde mit Apple Produkten hat, damit sich das Programm auch lohnt – für die Anbieter von Verträgen ist es eine Schreckensnachricht, denn gerade SMS sind finanziell ein wichtiger Teil der Handy-Industrie. Geht man davon aus, dass man teilweise immer noch bis zu 8 Cent pro SMS oder aber einen Fixpreis bezahlt, muss man sich nur überlegen, wie viel Minus das für die Anbieter bedeuten würde, wenn all diese Einnahmen wegfallen würden.

Panik bei den Mobilfunkanbietern

Zu sehr darüber weinen sollten man darüber jedoch nicht, denn ähnlich wie die Musikindustrie krankt dieser Einbruch wohl nur an Fehleinschätzung der modernen Technologie, ihrer Möglichkeiten und den Kundenwünschen. Sowieso wird es wohl derzeit immer noch genügend Menschen ohne iProdukte geben, die auch weiterhin die kostbaren SMS verschicken oder gleich den klassischen Weg wählen: den Brief. Bis also die letzten Höhlenmenschen überzeugt sind, kann sich die Mobilfunkindustrie ganz langsam darauf vorbereiten, ihre Strategie zu ändern.

Allzu viel Zeit sollten sie sich jedoch nicht lassen, denn Samsung und Google sollen Berichten nach auch schon die Köpfe nach kostenlosen Nachrichtenservices strecken. Und für alle, die schon die Dollar-Zeichen in ihren Augen sehen: Ohne Internetverbindung funktioniert das schönste iMessaging nicht, ganz ohne Geldausgaben kommt man also doch (noch) nicht aus.