Don't Miss

iPhone-Tarife: Was spricht für, was gegen Discounter-Angebote?

By on 1. November 2013

Ein iPhone lässt sich mit einem Discount-Tarif oder mit einem langfristigen Vertrag nutzen. Bevor sich Interessierte entscheiden, sollten sie sich grundsätzlich über das Pro und Kontra dieser beiden Arten Gedanken machen.

 

Aus welchem Angebot Interessierte wählen können

Ein Blick auf iPhone-Tarife zeigt die grundlegenden Unterschiede zwischen den Angeboten: Zum einen können Verbraucher einen Handyvertrag direkt bei den Netzbetreibern Telekom, Vodafone, E-Plus oder o2 abschließen oder bei bekannten Großunternehmen wie mobilcom-debitel. Zum anderen kann man Discount-Tarife wählen, die nicht nur von herkömmlichen Lebensmitteldiscountern wie Aldi oder LIDL, sondern auch von speziellen Mobilfunkdiscountern wie DeutschlandSIM, congstar, maXXim oder FONIC angeboten werden. Bei allen unabhängigen Providern stehen Tarife mit den vier Netzen D1, D2, E-Plus und o2 zur Verfügung. Die Discount-Tarife fallen durch besonders günstige Tarife auf. Das liegt an dem Geschäftsmodell der Unternehmen: Sie verzichten auf eigene Filialen, auf teure Werbekampagnen, auf eigene Netze und wickeln den Kundenkontakt mit wenig Personal über das Internet ab. Die gesparten Kosten geben sie an die Kunden weiter.

Unschlagbar günstig, hohe Flexibilität: Discounter-Tarife

Mit einem Discount-Angebot sparen Kunden enorm Geld. Zudem können sie dank vielfältiger Tarifoptionen ein individuell passendes Paket zusammenstellen, mit verschiedenen Freikontingenten und Flatrates etwa. Auch in puncto Flexibilität überzeugen diese Angebote: Es handelt sich häufig um Handytarife ohne Vertrag, so können Nutzer jederzeit wechseln. Manche Discounter bieten auch Verträge mit Postpaid-Zahlung, so müssen die Kunden nicht vorab Geld aufladen. Im Unterschied zu den üblichen Handyverträgen mit Laufzeiten von bis zu 24 Monaten können Nutzer aber zeitnah kündigen, oftmals binnen Monatsfrist.

Keine preisgünstige Hardware, keine Beratung

Wer sich für einen Discount-Tarif entscheidet, nimmt aber auch zwei Nachteile in Kauf. Erstens erhalten Kunden keine subventionierten elektronischen Geräte in Form eines Handy-Bundles. Verträge mit langer Laufzeit locken dagegen mit attraktiven Konditionen, für eigentlich teure Modelle zahlen Verbraucher wenig oder nichts. Zweitens macht sich das schlanke Vertriebsmodell negativ bemerkbar, wenn Kunden Beratung brauchen. Bei den großen Anbietern können sie Probleme direkt vor Ort in den Filialen lösen.

Vor- und Nachteile individuell abwägen

Sollten die Kriterien günstiger Preis, individuell optimierbare Tarifmodelle und Flexibilität den Ausschlag geben, empfehlen sich Discount-Tarife. Preiswerte Hardware und persönliche Beratung bieten sie dagegen nicht.

Foto: Fotolia, 35409806, PhotographyByMK