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iPhone und iPod pushen das Geschäft von Apple

By on 22. Juli 2009

Apple hat dieser Tage die Zahlen des 3. Geschäftsquartals 2009 vorgelegt. Gegen den Trend und die allgemeine Krisenlage kann der Konzern aus Cupertino mit den Ergebnissen durchaus zufrieden sein. Dafür waren vor allem die guten Absatzzaheln von iPhone und iPod touch verantwortlich, aber auch die Verkäufe bei den Macs konnten sich sehen lassen.

 

 

Es ist schon erstaunlich, wie es Apple immer wieder neue Kultobjekte entwirft und mit dieser Taktisch schon seit Jahr und Tag gut fährt, ohne den in der Branche üblichen Preiskampf mitmachen zu müssen. Im Gegenteil, welches Unternehmen kann bei der Einführung eines Upgrades davon ausgehen, dass die Käufer zum Launch vor den Geschäften Schlange stehen? So wurde auch beim iPhone 3GS die Erwartung der Hersteller bei weitem übertroffen als bereits nach relativ kurzer Zeit die magische Grenze von 1 Mio. verkauften Geräten erreicht wurde. Insgesamt konnten 5,2 Mio. iPhones aller Typen verkauft werden.

Zu einem ähnlichen Renner hat sich der iPod Touch entwickelt, der im Grunde die gleichen Funktionalitäten wie das iPhone mit ausnahme des schnöden Telefons bietet. Selbstverständlich kann man dann nur über WLAN surfen, aber wen stört das schon wirklich? Die Umsätze sind im vergangenen Jahr um 130 Prozent gestiegen. Dass die Zahlen für die „normalen“ iPods aus diesem Grund nach unten gegangen sind, ist aufgrund des Kanibalisierungseffektes verständlich und zu verschmerzen.

Ein anderer wichtiger Umsatzbringer ist der AppStore: Dort haben die Nutzer innerhalb des ersten Jahres mehr als 1,5 Mrd. Applikationen heruntergeladen. Viele davon sind kostenlos, aber wer von einer Lite-Version überzeugt wurde, legt häufig die kostenpflichtige Vollversion nach und davon profitiert nicht nur der entsprechende Entwickler, sondern auch Apple ganz kräftig.

Insgesamt finde ich es aber klasse, in Krisenzeiten auch hin und wieder positive Nachrichten vermelden zu können.