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Mit dem Handy überall ins Netz

By on 18. Oktober 2011

Die Verfügbarkeit von DSL in Deutschland wächst nahezu unaufhaltsam, auch in kleineren Wohngegenden sind mittlerweile DSL 2000 oder DSL 6000, in größeren Städten DSL 16000 und VDSL verfügbar. Doch nicht nur PC-User, auch Benutzer von Mobiltelefonen können sich über einen stetig anwachsenden Netzausbau freuen, denn spontane Internet-Ausflüge im nächstgelegenen Park oder in der S-Bahn sind bereits jetzt problemlos möglich. Auch die möglichen Verbindungsgeschwindigkeiten können sich bei der Smartphone-Benutzung durchaus sehen lassen: Nutzer eines 3G-fähigen Mobiltelefons können auf Bandbreiten von bis zu 14,4 Mbit/s zugreifen, Besitzer eines Smartphones mit neuem 4G-Standard (u.a. enthalten im Samsung Galaxy S2) können sich sogar an Verbindungen mit bis zu 21 Mbit/s erfreuen.

Den richtigen Tarif wählen

Vor dem mobilen Ausflug ins Internet sollte sich der Verbraucher unbedingt über einen passenden Internet-Tarif informieren. Viele Mobilfunkanbieter bieten ihren Kunden sogenannte Flatrate-Optionen an, die sich bequem zum bereits bestehenden Handyvertrag hinzubuchen lassen. Auch Prepaid-Kunden profitieren mittlerweile durch derartige Vergünstigungen. Besondere Eigenschaft einer derartigen Option: Anwender müssen sich keine Gedanken über eventuell hoch ausfallende Handyabrechnungen machen, da sie mittels eines vorab bezahlten Festbetrages nahezu unbegrenzt durch das World Wide Web surfen können. Zeitlich beschränkt sind derartige Flatrate-Optionen in der Regel auf eine Woche oder einen gesamten Monat, einzelne Prepaid-Anbieter wie Vodafone oder T-Mobile ermöglichen ihren Kunden jedoch auch die Buchung einer tagesbasierten Flatrate.

Auf die Feinheiten der Tarife achten

Achtung: Die angebotenen Surfgeschwindigkeiten variieren von Anbieter zu Anbieter. Wie schnell ein Ausflug ins Internet bei einzelnen Prepaid-Tarifen ausfällt, sollten Kunden idealerweise bereits vor dem Kauf eines solchen beim jeweiligen Mobilfunkanbieter hinterfragen. Besonderes Augenmerk gilt es, ebenfalls auf das Kleingedruckte der jeweiligen Flatrate-Tarife zu legen: Viele Mobilfunkanbieter stellen ihren Kunden für monatliche Ausflüge ins Internet nur ein begrenztes Trafficvolumen zur Verfügung, welches in der Regel zwischen 3 und 5 GB liegt. Wird dieses Kontingent von einem Nutzer überschritten, sinkt auch die im Angebot enthaltene Surfgeschwindigkeit deutlich. Von schnellen Highspeed-Verbindungen bleibt somit in den meisten Fällen nur eine durchschnittliche Modem-Geschwindigkeit mit etwa 56 kbit/s übrig.

Foto: Elnur