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Nicht nur Smartphones besitzen mittlerweile einen Internetzugang

By on 14. November 2011

Das Internet durchdringt mittlerweile jeden Bereich des täglichen Lebens. Surfen kann man nicht mehr nur mit PC und Notebook, sondern auch mit Spielkonsolen, Tablet PCs und Smartphones. Selbst moderne Flachbild-Fernseher sind seit einigen Jahren keine Ausnahme mehr. Um so ein Gerät mit dem Internet zu verbinden, sind nur wenige Schritte notwendig. Grundsätzlich gibt es zwei Wege, mit denen man einen entsprechend ausgestatteten Fernseher mit dem Internet verbunden sein kann. Man unterscheidet dabei zwischen WAN und LAN Verbindung. Im ersten Fall wird das TV-Gerät via Funk mit dem Internet verbunden. Die zweite Möglichkeit greift auf eine kabelgebundene Einbindung zurück. Beides bietet Vor- und Nachteile.

Installation mit WLAN

Für die Installation des WLAN-Zugriffes müssen Sie einige Daten kennen. Bei dieser Technik fungiert ihr Router als Basisstation. Um ihren Fernseher dort per WLAN anmelden zu können, benötigt ihr TV eine integrierte Schnittstelle. Ist im Menu des TV (meistens unter Einstellungen > Netzwerk > Verbindungen zu finden) die Angabe von WLAN Daten möglich, dann kann ihr TV über Wan mit den Internet verbunden werden. Sie benötigen dann nur noch den Namen ihres WLAN-Netzes, auch Ssid genannt, und das Passwort. Haben Sie diese Daten nicht zur Hand, dann sollten Sie ihren Netzwerkadministrator um Hilfe bitten. Wichtig, bestehen Sie auf eine WPA2 Verschlüsselung! Alles andere ist veraltet und unsicher. Der Nachteil bei den WLAN-Verbindungen ist die oft ungenügende Bandbreite beim Streamen von Mediadaten. HD-Inhalte können dann beim Ansehen ruckeln.

Installation mit Kabel-LAN

Bei der zweiten Variante wird zwischen ihrem Router und dem TV ein Netzwerkkabel verlegt. Eventuell müssen Sie das Internet dann noch in ihrem Menu aktivieren. Die Grundeinstellungen der Router und der TV Geräte sind in der Regel so, dass Sie sich dann problemlos miteinander verstehen. Der Nachteil der kabelgebundenen Variante ist eben dieses Kabel. Jedoch ermöglicht es höhere Übertragungsraten als die WLAN-Anbindung. Was nun folgt, ist etwas Fachchinesisch. Probleme treten in der Regel nur dann auf, wenn der IP-Raum des TV nicht dem des Routers entspricht. Im Normalfall vergibt der Router die entsprechende Adresse mittels eines DHCP-Servers. Dadurch erfährt der TV, welche Nummer er annehmen soll. Ist diese Einstellung jedoch deaktiviert, wir es etwas schwierig für unerfahrene Personen. Fragen Sie dann am besten jemandem, den Sie die Lösung zutrauen.

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