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Nikon Learn and Explore: mit dem iPhone besser fotografieren lernen

By on 2. November 2009

Ich muss ja gestehen, dass ich eher zu den Knipsern gehöre. Alles andere ist mir viel zu wenig spontan und bis ich die ganzen Funktionalitäten der Kamera eingestellt habe, ist das Motiv für den Schnappschuss längst wieder verschwunden. Deshalb steht die Einstellung der Kamera auch die meiste Zeit auf Automatik.

Eigentlich fast selbstverständlich, dass meine Bilder entsprechend viel Verbesserungsbedarf haben. Daran haben auch einige Kurse an der Volkshochschule oder anderen Institutionen nur wenig ändern können. Vielleicht schafft es ja die neue Applikation von Nokia für das iPhone oder den iPod Touch. Nikon Learn & Explore verspricht eine einfache, informative Anleitung, die in die Jackentasche passt und die Grundlagen der Fotografie sowie Bildaufnahmetechniken für häufig wiederkehrende Situationen liefert.

Die App wendet sich an Nutzer mit unterschiedlichsten Erfahrungen: vom Amateur, über den Halbprofi bis hin zum Profi, der noch den einen oder anderen Tipp bekommen kann. In den unterschiedlichsten gängigen Situationen kann man auf professionelle Beispiele zurückgreifen: Innenaufnahmen, Außenaufnahmen, Aufnahmen mit wenig Licht, lange Belichtungszeiten sind nur einige Beispiele für die Inhalte.

Auf diese Weise lassen sich bessere Bilder vom Fußballspiel des Sohnes, von der Hochzeit der besten Freunde oder vom kommenden Traumurlaub schießen. Zusätzlich kann man die vier letzten Ausgaben des Nikon World Magazine – einer Zeitschrift rund ums Fotografieren mit dem Equipment des Herstellers – online abrufen.

Darüber hinaus gibt es ein Glossar. Eine clevere Idee von Nikon zur Kundenbindung und auch, um das Image des Unternehmens zu pushen, denn wer sagt schon, dass man eine Nikon-Kamera benutzen muss, um die Tipps zu nutzen. Und wenn’s funktioniert, dann steigt evtl. auch das Vertrauen in die Marke und bei der nächsten Kaufentscheidung kommt Nikon in die engere Wahl.

Fazit: Es gibt genügend Apps zur Bearbeitung von Fotos – Nikon hat mit der LernApp eine Marktlücke gefüllt. Allerdings muss man in der Lage sein, die Anleitungen und Artikel in englischer Sprache zu lesen und zu verstehen.