Wir haben das iPhone nun bereits einige Tage testen können und möchten Euch nun in gewissen Abständen unsere Eindrücke mitteilen. Als erstes möchten wir Euch den Safari Web-Browser des iPhones vorstellen.
Hierzu haben wir auch ein kleines Video gedreht:
Zum Starten des Internets klickt man unten in der Menüleiste des iPhones auf das Safari-Symbol. Daraufhin öffnet sich der Browser. Nun kann man oben in die Adressleiste tippen, woraufhin sich die virtuelle Tastatur öffnet. Hier gibt man die URL ein. Für die URL-Eingabe werden zudem spezielle Tasten angezeigt wie etwa der Slash “/” oder auch die Adressendungen “.de” und “.com”, so lässt sich recht komfortabel die Webadresse eingeben. Sollte man die Seite schon einmal besucht haben, so blendet Safari automatisch im oberen Teil URL-Vorschläge ein, während man tippt. Wird die richtige Seite angezeigt, klickt man einfach darauf und schon wird die Seite geöffnet.
Genauso lassen sich Lesezeichen setzen, die dann auch auf Wunsch mit den Lesezeichen auf dem Computer synchronisiert werden können.
Bestimmte Seiten wie etwa Google bieten spezielle mobile Versionen ihrer Seiten. Wenn verfügbar, werden diese geladen, allerdings lassen sich auch ganz normale Webseiten anzeigen. Man hat somit das richtige Internet in der Hosentasche. Nur spezielle Seiteninhalte, die bestimmte Plugins wie etwa Flash voraussetzen, werden noch nicht unterstützt. Man kann nur hoffen, dass dies noch mit einem Update nachgereicht wird.
Durch die Seiten scrollt man einfach mit dem Finger. Will man sich einen bestimmten Ausschnitt größer anzeigen lassen, tippt man einfach doppelt auf die jeweilige Stelle. Der Ausschnitt wird dann vollautomatisch so vergrößert, dass man auch genau den Ausschnitt sieht, den man sehen will.
Das iPhone ist Multitasking-fähig, das bedeutet man kann mehrere Seiten nebeneinander öffnen und zwischen diesen wechseln. So muss man nicht immer wieder erneut die Seiten neu laden, wenn man nur kurz woanders etwas schauen will.
Am unteren Bildschirmrand des Safari-Browsers befinden sich die Buttons “Vor- und Zurück”, “Lesezeichen anzeigen lassen” sowie “Öffnen von weiteren Fenstern”. Am oberen Bildschirmrand kann man Lesezeichen hinzufügen, die URL eingeben und die jeweilige Seite neu laden.
Sollte man in der Nähe eines WLANs sein, so kann man hierüber im Internet surfen, ansonsten geschieht dies per EDGE oder wenn dies nicht verfügbar ist, über GPRS.
Ein Download von Inhalten und das Abspeichern dieser ist leider nicht möglich.
Weitere Eindrücke folgen in Kürze. [...mehr]
- iPhone ab November im deutschen Handel - Lange haben wir auf diese Ankündigung gewartet, nun ist es endlich soweit: Das iPhone gibt es seit heute exklusiv bei T-Mobile zu kaufen. Wir waren gleich zum Start dabei und haben uns eines der begehrten Geräte gekauft. Der Preis für das iPhone beträgt 399,- € inkl. MwSt. und man ist gezwungen einen der folgenden Tarife mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten abzuschließen:
- Complete M: 100 Minuten, 40 SMS, EDGE-Flatrate mit Geschwindigkeits-Drosselung ab 200 MB Datenvolumen
- Complete L: 200 Minuten, 150 SMS, EDGE-Flatrate mit Geschwindigkeits-Drosselung ab 1 GB Datenvolumen
- Complete XL: 1000 Minuten, 300 SMS, EDGE-Flatrate mit Geschwindigkeits-Drosselung ab 5 GB Datenvolumen
Außerdem fällt eine Einrichtungsgebühr von 25,- € an. In allen drei Tarifen ist zudem eine T-Mobile-HotSpot-Flatrate enthalten. T-Mobile betreibt in Deutschland über 8.000 HotSpots, bei denen man mit WLAN-Geschwindigkeit im Internet surfen und emailen kann. Viele dieser HotSpots sind in McDonalds-Filialen, öffentlichen Plätzen, Flughäfen, etc. zu finden.
Um 10 Uhr ging es heute also pünktlich zum nächstgelegenen T-Punkt. Hier versuchte man auch gleich, uns zu beraten, leider hatte das dortige Fachpersonal scheinbar nicht allzuviel Ahnung vom iPhone und den dazugehörigen Tarifen und wusste bei unserer Frage nach der Volumenbegrenzung gar nicht, wovon wir sprechen. Wie uns die Verkäuferin auf Nachfrage bei der Hotline mitteilte, ist ein Wechsel zwischen den drei angebotenen Tarifen bis zum 31.12.2007 kostenlos möglich, also auch in kleinere Tarife.
Inwieweit dies aber alles stimmt, ist eine andere Frage. Es kursierte auch die Nachricht im Internet, dass ein Telekom-Sprecher verkündet hätte, dass die Geschwindigkeits-Drosselung nicht gelten würde, die Hotline widersprach uns hier aber. Bis dies alles definitiv geklärt ist, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Das sollte uns aber nicht weiter stören und wir nahmen das gute Stück mit einem passenden Tarif mit nach Hause.
Zuhause angekommen ging es ans auspacken, hiervon haben wir ein kleines Video gedreht:
Hier unsere ersten Eindrücke:
- Das iPhone wirkt sehr hochwertig und ist kleiner, als man es von den Fotos her erwartet hat.
- Die Aktivierung über T-Mobile war völlig unproblematisch. Für den Tarif muss man sich aber anders als in den USA bereits im T-Punkt entscheiden. Ein nachträgliches Ändern bei der Aktivierung über iTunes ist nicht möglich.
- Man gewöhnt sich recht schnell an das Schreiben mit der virtuellen Tastatur. Mittlerweile tippe ich damit schneller als mit der normalen Handy-Tastatur meine SMS.
- Das logische Verhalten während der Bedienung ist sehr angenehm, man ertappt sich häufig dabei, wie man einfach nur das Menü immer wieder von oben nach unten scrollen lässt, weil es so schön ist.
- Die Internetfunktion arbeitet ausgezeichnet, selbst mein Online-Banking kann ich nun von unterwegs erledigen.
- Die iPod-Funktion ist Dank “Coverflow” eine Augenweide.
Weitere Eindrücke folgen in Kürze. [...mehr]
Apple hat in den USA den Verkauf der iPhones beschränkt. Damit reagiert Apple auf den unerwartet hohen Ansturm auf die iPhones und will zeitgleich auch das Weihnachtsgeschäft sichern.
Ab sofort will Apple jetzt nur noch maximal zwei iPhones pro Person verkaufen. Dadurch will der Hersteller auch den unliebsamen Handel mit gecrackten iPhones unterbinden.
Um den Verkauf besser kontrollieren zu können, können Kunden zukünftig ihre iPhones nur noch mit Kredit- oder Scheckkarte bezahlen. Seit der Markteinführung vom iPhone wurden bereits 1,4 Mio. iPhones verkauft, von denen 250.000 mit einer Software gehackt wurden und somit entgegen Apples Intentionen in allen Mobilfunknetzen frei nutzbar sind.
Damit können diese Geräte auch in Europa oder Asien verwendet werden. Zwar hat Apple mit einem Update den iPhone-Hack lahm gelegt, aber wie immer im “Hase-und Igel-Spiel” zwischen Herstellern und Hackern, wurde schnell ein anderer Weg gefunden, dass iPhone erneut zu entsperren.
Mit dem regulierten Verkauf wird zwar die Anzahl der iPhones kontrolliert und der illegale Handel ein wenig eingeschränkt, gegen Hacker ist man aber immer noch machtlos. [...mehr]
Nachdem die ersten Hacks für das iPhone bekannt wurden, kursierten umgehend Gerüchte, Apple werde bei einem fälligen Update die Gelegenheit ergreifen, gehackte Telefone zu deaktivieren. Genährt wurde diese Vermutungen vor allem durch eine Bemerkung aus der Firmenspitze, beim Update manipulierter Handys könne es natürlich zu Problemen kommen. Steves Jobs selbst hatte bei der Deutschlandvorstellung angegeben, man werde versuchen, die Hacks zu unterbinden.
Nach Berichten einiger Nutzer, die das iPhone mit der Software “Jailbreak” für das Einspielen neuer Software oder die Benutzung des Speichers des iPhones als USB-Laufwerk verändert hatten, bestätigen diese Befürchtungen. Nach dem Update verweigerten die Apfel-Handys den Dienst, anscheinend bleib die Telefonfunktion auch nach einem eilig entwickelten Downgrade auf die ältere Version der iPhone-Firmware deaktiviert.
Das Apple und der Mobilfunkprovider, in Deutschland “T-Mobile” gegen den Hack des SIM-Locks wehren, ist verständlich, angesichts des hohen Einstandspreises jedoch erscheint dieser Wunsch nicht wirklich so berechtigt wie bei hoch subventionierten Handys. Sehr schade, dass sich mit dem iPhone die lange Reihe der Geräte fortsetzt, deren Hersteller nicht nur die Möglichkeiten ihrer Geräte nicht erkennen und Ihren Kunden, die dafür einen nicht unerheblichen Preis bezahlen, die Hoheit über ihre Geräte verweigern…
Man stelle sich vor, ein Autohersteller würde das Tanken von Markensprit nur eines einzigen Herstellers und das Fahren an geraden Werktagen nur auf Autobahnen vorschreiben oder dem Kunden verbieten, den vorhandenen Kofferraum zu nutzen, weil es seiner Design-Philosophie widerspräche, Gepäckstücke darin zu lagern! [...mehr]
Bald ist es soweit und das heissersehnte iPhone wird auch in Deutschland an den Start gehen. Wie in den letzten Tagen zu lesen war, soll am 9. November 2007 die Markteinführung in Deutschland beginnen. Der deutsche Exklusivpartner ist Telekom.
T-Mobile will das iPhone für 399 Euro auf dem Markt anbieten. Sowohl Apple als auch T-Mobile hoffen auf eine langfristige Partnerschaft, deren Ziel vor allem die Bekanntmachung und die Verbreitung der mobilen Nutzung des Internets sein soll. Aber momentan gibt es noch kein UMTS für das iPhone - soviel zum Thema mobiles Internet.
Ob T-Mobile Anteile am erzielten Gewinn an Apple abtreten muss, ist noch ungewiss, aber wahrscheinlich. [...mehr]
In nur 74 Tagen hat Apple es geschafft, 1.000.000 iPhone zu verkaufen. Jobs verwies darauf, dass man zwei Jahre gebraucht hat, um 1 Mio. iPods zu verkaufen. An den ersten beiden Tagen, an denen das iPhone auf den amerikanischen Markt kam, wurden 270.000 iPhones verkauft, obwohl man dachte, es wären zwischen 500.000 und 700.000 iPhones, sind diese Verkaufszahlen einzigartig.
Dennoch waren einige Experten und Analysten davon ausgegangen, dass man in diesem Jahr sogar 5. Mio iPhones verkaufen würde. Diese Verkaufszahl wird Apple selbst mit der iPhone-Preissenkung kaum schaffen. Man sollte trotz des Apple-Hypes noch realistisch bleiben. Schließlich ist das iPhone kein Stück Butter, dass jeder braucht, sondern immer noch ein Handy, dass jetzt 399$ kostet. Somit sind meiner Meinung nach 1.Mio verkaufte iPhones ein Super-Anfang. Wenn der Verkauf nicht stagniert oder sogar zurückgeht, wird der Mobilfunkmarkt schneller erobert, als es der Konkurrenz lieb ist. [...mehr]
Apple hat den Preis für das iPhone von 599 US-Dollar auf 399 US-Dollar reduziert.
Des einen Freud, des anderen Leid.
Kunden, die sich ein iPhone zulegen wollen, können sich über den Preisnachlass freuen. Ärgerlich nur für diejenigen, die sich das iPhone schon gekauft haben. Für die iPhone-Pioniere dürfte dieser gewaltige Preisnachlass ein Schlag ins Gesicht sein.
Nachdem eine Welle der Empörung durch die USA ging, räumte Jobs persönlich in einer Mitteilung auf der firmeneigenen Homepage einen Fehler ein. Der Fehler sei nicht die Preissenkung, sondern er habe seiner Ansicht nach das Vertrauen der ersten iPhone-Kunden missbraucht.
Nachdem Jobs tausende E-Mails bekommen und gelesen hat, ist er zu dem Entschluss gekommen, dass alle Kunden, die bereits für 599$ ein iPhone gekauft haben, einen 100$ Warengutschein für sämtliche AppleStores bekommen. Damit hätte sie nur 100$ zuviel ausgegeben anstatt 200$ - immerhin.
In der Mitteilung schrieb Jobs: “Es gibt immer einen Wandel und eine Weiterentwicklung, und es wird immer jemand geben, der ein Produkt vor einem Stichtag kauft und so eine Preissenkung oder eine neue Version eines Betriebssystems verpasst oder was auch immer für eine Neuerung. So ist das eben mit der Technologie.” Damit ist die 100-Dollar-Preisdifferenz scheinbar gerechtfertigt.
Der Grund für die Preissenkung sei scheinbar der bisherige Verkaufserfolg des iPhones. Um diesen Start noch mehr zu pushen, müsse der Preis vom iPhone gesenkt werden. Ziel soll es sein, der aufkommenden Konkurrenz so wenig Kunden wie möglich zu überlassen.
Wie teuer das iPhone in Europa, speziell in Deutschland sein wird, ist noch unklar. Vielleicht sollte man aber sein iPhone zwei bis drei Monate nach Markteintritt kaufen, dann ist es eventuell 100 -150 Euro billiger. [...mehr]
Gestern hab ich schon vom 17 jährigen Georg Hotz berichtet, der das iPhone gehackt hat.
Jetzt hat er sein gehacktes iPhone, mit dem man jetzt auch mit einer anderen SIM-Karte als der von AT&T telefonieren kann, gegen drei neue iPhones und einem Nissan 350Z getauscht. Neuer Besitzer ist jetzt der High-Tech-Mogul Terry Daidone.
Terry Daidone wurde auf “Youtube” auf George Hotz und sein Meisterwerk aufmerksam, dass er dort stolz zeigt.
Eigentlich wollte Hotz sein iPhone bei EBay versteigern. Aber nach wenigen Tagen hat er die Auktion abgebrochen, weil zu viele Spaßangebote abgegeben wurden.
Na ja, drei neue iPhones und ein Nissan 350Z hätte er bei EBay sicherlich nicht bekommen. [...mehr]
George Hotz aus Glen Rock, New Jersey, USA hat das iPhone gehackt. Das, was eigentlich gar nicht funktionieren sollte, hat er in den Sommerferien geschafft. Mit einem Lötkolben, Zeit und viel Geduld hat er den SIM-Lock des iPhones überbrücken können.
Weil ihm das zuerst niemand glauben wollte, hat er in einer Demonstration ein iPhone mit einer T-Mobile SIM-Karte betrieben. Eigentlich sollte man das Mobiltelfon aus dem Hause Apple in den USA nur mit einer SIM-Karte von AT&T nutzen können. Durch diesen Hack kann man das iPhone jetzt auch außerhalb von Amerika mit einem anderen Mobilfunkanbieter verwenden.
Wie George das iPhone knacken konnte, hat er ausführlich in seinen Blog geschrieben. Der Umbau soll nur ein wenig Softwarekenntnisse und grobes Wissen über Hardware voraussetzen. [...mehr]
T-Mobile hat den Zuschlag erhalten und ist exklusiver Anbieter für das iPhone in Deutschland. Damit bestätigen sich die anhaltenden Vermutungen, dass iPhone und T-Mobile kooperieren. Dafür muss T-Mobile aber Zugeständnisse gegenüber Apple in Kauf nehmen. Für die Exklusivrechte muss der deutsche Mobilfunkanbieter 10% der erzielten Umsätze mit dem iPhone an Apple zahlen. Das berichtet zumindest die FTD.
Ähnliche Verträge wurden auch in den anderen europäischen Ländern abgeschlossen. Orange erhält beispielsweise alleiniges Vertriebsrecht in Frankreich und O2 konnte den Exklusivvertrag vor wenigen Tagen für Großbritanien abschliessen. Damit führt Apple seine Strategie des exklusiven Vertriebs auch in Europa fort.
Apple will die Partnerschaft der jeweiligen Mobilfunkanbeiter auf der IFA in Berlin öffentlich bekannt geben. Somit scheint der Markteinführung in Europa nichts mehr im Wege zu stehe. Das iPhone soll bereits schon in diesem Jahr rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in die Läden kommen. [...mehr]



