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Plant Apple die Einrichtung einer Explicit-Kategorie im AppStore

By on 1. März 2010

Mir kam die Ankündigung von Apple, allzu freizügige Apps aus dem iTunes AppStore zu werfen doch etwas übereifrig vor, kann man doch jeden Tag am Kiosk viel mehr nackte Haut sehen und um ehrlich zu sein, bekommt man doch für lau kaum wirklich anzügliche Inhalte frei iPhone geliefert.

Betrachtet man jedoch die Mutmaßungen, die diese Woche bei Cult of Mac und Gizmodo aufgetaucht sind, bekommt die Aktion auf einemal einen Sinn: Vermutlich sind nicht allein die puritanischen Ansichten der US-Mehrheit der Treiber dieser Aktion, sondern die Einführung einer neuen Kategorie, in der dann die entsprechenden Apps gesammelt werden und mit der Apple sich dann einen weiteren Kanal erschließt, um sich eine goldene Nase zu verdienen.

So richtig konsequent ist man bei Apple ja bereits jetzt nicht, sonst würden auch die Apps von Playboy und Sports Illustrated aus dem AppStore verschwinden müssen. In Deutschland zittert nach wie vor die BILD vor dem Ausschluss.

Aus Entwicklerkreisen verlautete dann, dass Apple vermutlich eine neue Kategorie für „freizügige Inhalte“ im iTunes AppStore hinzufügen würde. Es sei bereits verfügbar, wenn man eine neue App zu iTunesConnect hinzufügt, jedoch noch nicht im AppStore selbst. Und nachdem die Information hierzu veröffentlicht worden war, wurde die Kategorie hektisch wieder entfernt.

Ein Sprecher von Apple habe jedoch laut Gizmodo bekräftigt, dass das Unternehmen zwar eine solche Kategorie in Erwägung ziehe, diese aber sicher nicht so bald zur Verfügung stehen würde.

Dazu kann sich jetzt jeder selber eine Meinung bilden. Ich denke, dass wir eher früher als später mit einer solchen Kategorie rechnen können. Fraglich ist nur, wie die Monetarisierung realisiert wird.