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Robben für Steve Jobs

By on 4. Mai 2010

Nicht was der eine oder andere Fußballfan jetzt denken mag – Arien Robben bleibt dem FC Bayern München natürlich weiterhin treu. Und Steve Jobs hat auch nicht plötzlich vor, eine Fußballmannschaft zusammenzustellen.

Vielmehr hat sich der erste gute Effekt der jüngsten Säuberungsaktionen von Apples iTunes Store gezeigt. Neben diversen mehr oder weniger freizügigen Apps, die im Zuge der Anti-Sex-Bereinigung aus dem Store verbannt wurden, hat es auch ein Game erwischt: die App iSealClub wurde von Apple zurückgewiesen, weil in dem Spiel Robben abgeschlachtet werden.

Das hat auch People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) offensichtlich so gut gefallen, dass die Organisation Steve Jobs ein Dankesschreiben und einige Robben aus veganer Schokolade zukommen hat lassen. Coole Idee.

Völlig anders sieht das der Entwickler des Games, Matthew Smyth, der auch wieder einen Punkt hat, wenn er anführt, dass es eine Unmenge anderer Spiele gibt, in denen Rinder, Fische oder sogar Menschen getötet werden und die dennoch erlaubt sind.

Aber wo sollte man die Linie ziehen? Muss man die Apple-Aktion als gutes Beispiel sehen, um die Diskussion wieder anzufachen und so weiteren Druck auf Staaten wie Canada auszuüben oder ist das eher ein Tropfen auf den heißen Stein und ändert langfristig doch nichts?