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So funktioniert Android

By on 12. April 2011

Wer ein Smartphone oder Tablet mit dem Android-Betriebssystem kaufen möchte, fragt sich bestimmt zurecht: Wie funktioniert die Bedienung mittels des Touchscreens? Zwar können Hardwarehersteller die Benutzeroberfläche nach eigenen Belieben verändern, doch weitgehend bleibt die Grundstruktur gleich.

Umfangreiche Funktionsmöglichkeiten

So verfügen Smartphones zum Beispiel über separate Tasten zum Aufrufen des Hauptmenüs und dem Hangeln durch die Unteroptionen. Trotzdem wird fast alles auf dem Touchscreen bedient – egal ob man anrufen möchte, die Zahlen eintippt oder im Adressverzeichnis nach gespeicherten Einträgen sucht. Dies gehört quasi zum Grundprogramm eines Android-Geräts, dazu kommen auch die Fotografierfunktion, das Verfassen von Kurznachrichten (SMS), das Foto-Archiv oder die grundlegenden Einstellungen für das Verwalten des WLAN-Netzes und dergleichen.

Individuelle Benutzeroberfläche

Hinzu gesellt sich fast immer eine Informationsleiste, die Auskunft über den Zustand des Akkus, die vorhandene Internetverbindung oder Bluetooth gibt. Auf dieser erkennt man auch die Stärke des Handynetzes.
Diverse Firmen wie HTC passen die Benutzeroberfläche individuell an. So hat besagtes Unternehmen das HTC Sense-Interface selbst entwickelt, dieses ermöglicht eine noch eingängigere Navigation, ebenfalls sind viele Menüs anders und nicht selten sinnvoller angeordnet.

Aktuelle Fortschritte

Das neueste Android 3.0 wurde von Google dagegen ausschließlich für Tablets angepasst. Man findet dieses bereits jetzt auf dem Motorola Xoom und bald auf dem Samsung Galaxy Tab der 2. Generation. Es wurde für den größeren Display optimiert, folglich sind alle Funktionen überlegter platziert und besser auswählbar. Hier wurden große Fortschritte gegenüber den älteren Android-Fassungen erzielt, allerdings wird es noch einige Monate dauern, bis Android 3.0 auch für Smartphones in einer angepassten Variante verfügbar ist. Google ist gegenwärtig bemüht, Android für Handys und Touchscreen-Computer zu vereinen und außerdem am Benutzerkomfort zu feilen. Denn unverändert hat Apple mit dem eigenen iOS bei der Bequemlichkeit der Steuerung die Nase vorn. Das könnte sich in absehbarer Zeit ändern, sofern Google hier die richtigen Ideen in zukünftige Androids integriert. Wie dann ein Android aussehen kann? Das wird sich zeigen. Webempfehlung: Handyvergleich und Testberichte für Smartphones finden Sie auf handyvergleichen.org.

Foto: HTC