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Spore Origins für das iPhone – enttäuschendes Geschicklichkeitsspiel

By on 16. September 2008

Das Evolutionsspiel Spore hat jetzt auch einen iPhone-Ableger. Der verspricht mit dem großen Namen dahinter eine Menge Spielspaß und -stunden, entpuppt sich aber als gut gemachtes und inhaltsarmes Geschicklichkeitsspiel.

Es gibt eine Menge Games, die ich gerne auf meinem iPhone hätte. Spore gehörte dazu. Schließlich ist bei so einer komplexen Vorlage eigentlich gewährleistet, dass auch dann etwas übrigbleibt, wenn man die Hälfte weglässt. Die Portierung vom Medium PC auf das IPhone hätte also ein immer noch forderndes und interessantes Spiel hinterlassen können.

Wenn… nun ja. Wenn nicht die Programmer fast alles weggelassen hätten, was Spore auf dem PC zu einem guten Spiel macht. Auf dem iPhone könnt ihr nämlich nur die allererste Phase spielen und hier ist von Evolution wenig zu sehen. Man spielt eine Mikrobe, die sich durch 30 Levels frisst und auf dem Weg zur nächsten Stufe allerlei Upgrades wie einen Stachel oder einen härteren Panzer finden kann.

Die Kreatur verändert sich kein bisschen, ihr bleibt für immer im Mikrobenkörper gefangen. Was hat das mit Evolution zu tun? Das Spielchen an sich ist ganz nett, aber mehr auch nicht. Es gibt ein paar Varianten im linearen Spielverlauf, zum Schluss darf man sogar am Strand rumrennen und andere Viecher fressen. Meinetwegen ist diese Variante am nahsten dran an der tatsächlichen Evolutionstheorie – fressen und gefressen werden – für mehr als für ein „ganz okay“ reicht das aber nicht.

Hier wurden die technischen Möglichkeiten des iPhones verschenkt und aus der großen Vorlage ein Minispiel gemacht, wie es auf jedem Handy läuft.