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T-Mobile Tarife für das neue iPhone 3G S

By on 10. Juni 2009

Nach der allseits erwarteten ankündigung des iPhone 3G S und der allgemein positiven Resonanz auf die Neuerungen und Verbesserungen warten die interessierten Neu- und Bestandskunden nun sicher dringend auf die Konditionen, zu denen das neue Kult-Smartphone zu haben ist und darauf, was sich sonst im Tarifdschungel so tut.

iPhone 3G S - Bild: Apple.com

T-Mobile bietet in Deutschland die bekannten vier Wahlmöglichkeiten: XS-Tarif, S-Tarif, M-Tarif und L-Tarif an. Welcher davon für den einzelnen infrage kommt, hängt auch ein wenig von den persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab, lässt sich aber über den Tarifrechner relativ einfach ermitteln. Als Prepaid-Version mit t-Mobile-SIM-Lock wird es das neue iPhone 3G S nicht geben. Neukunden, die sich bis zum 18. Juni für ein (altes) iPhone 3G entscheiden, bekommen einen ordentlichen Rabatt. Allerdings sollten sich die Nutzer gut überlegen, ob sie nicht sofort das neue Modell erwerben, denn ein späterer Umstieg würde ihnen teuer zu stehen kommen.

Ebenso sehen sich die Bestandskunden der Frage gegenüber, ob sich der Umstieg auch wirklich lohnt: Das iPhone 3G S bietet gegenüber dem Vorgängermodell die verbesserte Kamera, einen leistungsfähigeren Akku und die Möglichkeit zur Video-Aufnahme. Alle anderen Features lassen sich durch das (kostenlose) Update der iPhone Software auf iPhone OS 3.0 auch bei den alten Geräten installieren.

Im Gegenzug fallen für den Umstieg (Upgrade Anytime) eine ganze Menge zusätzlicher Kosten an:

  • Für das neue Gerät fällt zum Beispiel in der 32 GB-Version der ganz normale Gerätepreis von 220 Euro an.
  • Außerdem müssen die Kunden sich aus dem bestehenden Vertrag freikaufen. In verschiedenen Medien kursieren hierfür unterschiedliche Kostenangaben. Die Rede ist von 15 – 25 Euro pro Monat.
  • Zu guter letzt gelten dann auch nur noch die aktuell angebotenen Tarife. Das bedeutet auch, dass die Tethering-Funktion, mit der man die iPhone Internetverbindung zum Surfen auf anderen mobilen Geräten wie dem Laptop nutzen kann, (wie bereits seit der Tarifänderung im Februar 2009 gültig) nur noch als kostenpflichtiger Zusatzdienst verfügbar ist.

Insgesamt also eine ganze Menge Kröten, die man schlucken müsste, um bei den ersten zu sein, die ein neues iPhone nutzen. Ich für meinen Teil werde zwar die Software upgraden, aber bei meinem bewährten iPhone 3G bleiben.

Ein kleiner Trost: in den USA stellt sich den Nutzern genau das gleiche Problem. Die Diskussionen zur AT&T-Preisgestaltung bei iPhone Hacks zeigen entsprechende Empörung. Und wer weiß, wenn sich die Kunden entsprechend auflehnen, nicht alles mitmachen und stattdessen ihren Unmut äußern, vielleicht müssen dann auch die Anbieter entsprechend mit anderer Preisgestaltung reagieren. Viel Hoffnung habe ich zwar nicht, aber ein Fünkchen bleibt immer noch.