Don't Miss

Update legt iPhone-Hack lahm

By on 24. Oktober 2007

Nachdem die ersten Hacks für das iPhone bekannt wurden, kursierten umgehend Gerüchte, Apple werde bei einem fälligen Update die Gelegenheit ergreifen, gehackte Telefone zu deaktivieren. Genährt wurde diese Vermutungen vor allem durch eine Bemerkung aus der Firmenspitze, beim Update manipulierter Handys könne es natürlich zu Problemen kommen. Steves Jobs selbst hatte bei der Deutschlandvorstellung angegeben, man werde versuchen, die Hacks zu unterbinden.

Nach Berichten einiger Nutzer, die das iPhone mit der Software „Jailbreak“ für das Einspielen neuer Software oder die Benutzung des Speichers des iPhones als USB-Laufwerk verändert hatten, bestätigen diese Befürchtungen. Nach dem Update verweigerten die Apfel-Handys den Dienst, anscheinend bleib die Telefonfunktion auch nach einem eilig entwickelten Downgrade auf die ältere Version der iPhone-Firmware deaktiviert.

Das Apple und der Mobilfunkprovider, in Deutschland „T-Mobile“ gegen den Hack des SIM-Locks wehren, ist verständlich, angesichts des hohen Einstandspreises jedoch erscheint dieser Wunsch nicht wirklich so berechtigt wie bei hoch subventionierten Handys. Sehr schade, dass sich mit dem iPhone die lange Reihe der Geräte fortsetzt, deren Hersteller nicht nur die Möglichkeiten ihrer Geräte nicht erkennen und Ihren Kunden, die dafür einen nicht unerheblichen Preis bezahlen, die Hoheit über ihre Geräte verweigern…

Man stelle sich vor, ein Autohersteller würde das Tanken von Markensprit nur eines einzigen Herstellers und das Fahren an geraden Werktagen nur auf Autobahnen vorschreiben oder dem Kunden verbieten, den vorhandenen Kofferraum zu nutzen, weil es seiner Design-Philosophie widerspräche, Gepäckstücke darin zu lagern!