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Vodafone erwirkt einstweilige Verfügung gegen Telekom

By on 20. November 2007

Vodafone hat eine einstweilige Verfügung gegen die Telekom erwirkt. Mit dieser will man den exklusiven Deal zwischen Apple und T-Mobile anfechten. Die Telekom hat das Exklusivrecht für das iPhone zugesprochen bekommen und muss dafür im Gegenzug dem Vernehmen nach rund 1/3 ihrer mit dem iPhone getätigten Umsätze an das Unternehmen aus Kalifornien abführen.

Konkurrent Vodafone sieht das natürlich gar nicht gerne. Laut Aussage des Vodafone-Chefs Joussen würde dies den Mobilfunkmarkt noch weiter auseinander teilen. Er befürchtet, dass auch weitere Hersteller diesem Beispiel folgen könnten. Nokia oder Motorola würde es dann auch nur noch in Verbindung mit Verträgen bei bestimmten Mobilfunk-Anbietern geben. Ein Szenario, das sich wahrscheinlich keiner wünscht.

Die Telekom darf allerdings das iPhone ersteinmal weiter in ihren Läden verkaufen, kann aber nun innerhalb von zwei Wochen Widerspruch erheben. Dann würde ein Eilverfahren klären, wie es weitergeht.

Die Telekom hatte laut eigenen Angaben am ersten Verkaufstag rund 15.000 iPhones unters Volk bringen können. Vodafone wollte mit dem Samsung Qbowl dagegen halten. Dieses bietet im Gegensatz zum iPhone sogar Internetverbindungen mit HSDPA-Geschwindigkeit. Ähnlich wie die Telekom, bietet man dieses Handy nicht subventioniert an. Scheinbar allerdings nicht gerade erfolgreich, denn sonst wäre so eine Aktion sicherlich nicht nötig gewesen. Vielmehr kommt hier der Eindruck auf, als ob es sich um den letzten Akt der Verzweiflung handeln würde. Es bleibt somit weiter spannend.

Weiterhin kann man sich hier über das Vodafone DSL informieren.