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Welche iPhone Apps aus dem App Store verbannt wurden

By on 16. Mai 2011

Immer wieder werden iPhone Apps kurz nach ihrem Release wieder aus dem App Store verbannt und darüber hinaus ist Apple auch dafür bekannt, dass es viele Apps aus den unterschiedlichsten Gründen erst gar nicht bis in den App Store schaffen. Die Gründe für eine Verbannung sind recht unterschiedlich.

Ariel Schwartz hat bei MSNBC.com eine Liste der abgelehnten Apps publiziert. Darunter auch Smuggle Truck (siehe Video). Ihr wisst nicht, was daran so schlimm sein soll? Ich ehrlich gesagt auch nicht, denn dieses kleine Spiel soll unterhaltsam auf auf die Probleme der Auswanderer aufmerksam machen, wenn man die Flüchtline über bucklige Landstraßen schmuggelt. Nach einigen Änderungen ist das Programm aber wieder zu haben.

In Deutschland wurde ohne Vorwarnung 2009 die App von Stern.de aus dem App Store entfernt. Zu freizügig waren die dort gezeigten Bilder für die Amerikaner. Um dem gleichen Schicksal zu entgehen, wurde flugs auch die App der BILD-Zeitung renoviert. Damit hat die Zeitung mit den vier großen Buchstaben aber auch einen Teil ihrer Identität eingebüßt.

Religiöse Themen sind ebenso gefährdet wie eine App, bei der ein Baby durch Schütteln des Telefons ruhig gestellt wurde. Letztere wurde nach dem Protest des National Center on Shaken Baby Syndrome entfernt. Eine andere App versuchte Homosexuelle in Heterosexuelle zu verwandeln. Die App Gay Cure wurde gebannt, nachdem 150.000 Menschen eine entsprechende Petition unterschrieben hatten.

Erst kürzlich machte ein Programm zum kostenlosen Download von Musik Schlagzeilen. Das war den Argusaugen der Apple-Prüfer kurzzeitig entgangen und im Store erhältlich. In solchen Fällen ist der Rückruf durchaus nachvollziehbar. Aber manchmal schießen die Experten des Unternehmens aus Cupertino auch über das Ziel hinaus.

Die aktuellen Richtlinien von Apple könnten Entwicklern helfen, nicht umsonst viel Arbeit in eine App zu stecken, die es dann doch nicht in den Store schaffen.