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Wieder Qualitätsprobleme beim iPhone 4

By on 10. Oktober 2010

Das iPhone 4 steht nicht gerade unter einem guten Stern. Seit der Einführung häufen sich die Hiobsbotschaften über Qualitätsmängel und mögliche Schwachstellen und der Ärger reißt nicht ab.

Viel Tamtam gab es gleich zu Beginn zu den Antennenproblemen. Und es hat Apple viel Aufwand, Geld und Mühe gekostet, den Supergau zu vermeiden. Im Grunde ist die Lösung ja auch denkbar einfach gewesen, indem die Nutzer ein Case bekommen haben. Dieses verhindert nicht nur, dass die Empfangsqualität leidet, sondern sorgt auch dafür, dass ein gewisser Schutz für das Gerät gewährleistet ist, wenn das Telefon doch mal runterfällt.

Jetzt könnte aber genau dieses Case dafür sorgen, dass Apple in die nächste Krise steuert. Kaum ist die Aktion mit den Gratis-Cases beendet, haben die Apple-Mitarbeiter festgestellt, dass Staubkörnchen oder sonstige Partikel, die zwischen die Schutzhülle und das iPhone 4 geraten, dauerhaft durch Reibung die gläserne Rückseite des Gerätes beschädigen. Zuerst sind dort einfach nur unschöne Kratzer zu sehen, die sich aber erstaunlich schnell zu richtigen Rissen entwickeln.

Besonders häufig tritt das Phänomen offensichtlich bei Hüllen auf, in die das iPhone eingeschoben werden muss, was nicht für den kostenlos verteilten Bumper von Apple gilt – immerhin. Langzeit-Tests müssen erst noch zeigen, wie ernst das Problem werden könnte. Als erste Maßnahme wurden die Hüllen aus der Rubrik Zubehör im Apple Store entfernt. Andere Händler verkaufen jedoch nach wie vor Hüllen. Was mit beschädigten Geräten passiert, ob und unter welchen Umständen gerissene Glasrückseiten unter die Garantie fallen, lässt sich noch nicht sagen.